Erstellt am 09. April 2014, 11:39

von Michael Heger

Es wird spannend bis zum Schluss. Regionalliga Ost / Der FAC und Ritzing haben an der Tabellenspitze wieder die Plätze getauscht, entschieden ist aber gar nichts.

Einsatz. Auf Mittelfeld-Motor Michael Hofer (l.), hier gegen Viktorias Dusan Lazarevic, wartet in dieser Saison noch viel Arbeit. Foto: Bruno  |  NOEN, Bruno
Wer das Spiel Ritzing gegen FAC verfolgte, glaubte wohl nicht daran, dass der SC Ritzing so bald wieder an den Wienern vorbeiziehen könnte. Zwei Unentschieden des FAC und zwei Ritzing-Siege später lacht aber wieder die Rapp-Truppe von der Tabellenspitze.

„Es geht sehr eng zu in der Liga“

Einen Punkt und ein Tor Vorsprung, knapper kann der Abstand schon fast nicht mehr sein. Es ist damit zu rechnen, dass sich das in nächster Zeit auch nicht ändern wird. Ein Grund dafür ist auch, dass fast die halbe Liga gegen den Abstieg kämpft, da gibt es keine sogenannten Freispiele.

Wie man es nicht macht, zeigte der FAC nach der tollen Leistung in Ritzing gegen Nachzügler Oberwart und die Admira Amateure. Während sich die Mittelburgenländer gegen die hinteren Teams der Liga, oft zwar nur knapp, durchsetzen, ließen die Wiener in den letzten Wochen einfach zu viele Punkte liegen.

„Es geht sehr eng zu in der Liga. Der Gegner hält in jedem Spiel voll dagegen, ich rechne damit, dass es bis zum Saisonende eng bleiben wird“, analysiert Trainer Stefan Rapp die Situation.

Potenzial muss bald ausgeschöpft werden 

Beim SC Ritzing gibt es mit Sicherheit noch viel Luft nach oben. Manager Robert Hochstaffl wäre schon mit wenig zufrieden: „Wir müssen einfach nur die Sitzer, die sich bieten, verwerten, der Rest kommt von allein.“

Gegen die Wiener Viktoria bewiesen sich gleich mehrere Ritzing-Kicker als Chancentod und vergaben somit die Chance, endlich einmal mit einer komfortablen Führung im Rücken gegen einen mehr als angeschlagenen Gegner einen ordentlichen Spielfluss zu entwickeln.

Das Potenzial ist in der Ritzing-Truppe sicherlich vorhanden, auch wenn Stefan Rapp klarstellt: „Es gibt kein Team in der Liga, das die anderen an die Wand spielen kann und umgekehrt gibt es kein Team, das um so viel schlechter ist, als die anderen.“

Es fehlt der im Winter neu formierten Truppe wohl nur ein eindeutiges Erfolgserlebnis in Form eines klaren Sieges, damit das Ritzinger „Werkl“ so richtig ins Rollen kommt. Immer kann nicht Verlass darauf sein, dass die Konkurrenz Federn lässt, jeder einzelne Punktverlust kann im Titelkampf entscheiden.

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