Erstellt am 06. Juli 2011, 00:00

Favorit holte den Titel. STAATSMEISTERSCHAFTEN / Andreas Haider-Maurer setzte sich im Herren-Finale klar gegen Nico Reissig durch.

Erfolgreich. Die Nummer 78 der ATP-Tour – Andreas Haider-Maurer – sicherte sich in Oberpullendorf den Staatsmeistertitel.  |  NOEN
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VON OTTO GANSRIGLER

Die vergangene Woche stand im mittleren Burgenland klar im Zeichen des gelben Filzballs. Im Oberpullendorfer Sport-Hotel-Kurz fanden zum dritten Mal in Folge die Österreichischen Freiluft-Tennisstaatsmeisterschaften statt. Stefan Koubek, der heuer seine aktive Karriere beendete, trat als Titelverteidiger an und wollte Veranstalter Günter Kurz ein Finale gegen Andreas Haider-Maurer schenken. AHM trug seinen Teil zum Traumfinale bei, aber Stefan Koubek blieb schon im Viertelfinale auf der Strecke. Der ehemals beste österreichische Tennisspieler auf der ATP-Tour musste sich Mario Haider-Maurer, dem Bruder von Andreas, in drei Sätzen geschlagen geben. Koubek unterlag mit 1:6, 7:6 und 4:6. Nachdem Andreas Haider-Maurer im Halbfinale klar gegen den Salzburger Marc Rath mit 6:3 und 6:3 gewann, hoffte er auf ein brüderliches Finalduell. Da hatte aber Vorjahresfinalist Nico Reissig etwas dagegen. Er stand nach einem 6:2 und 6:4-Sieg im Finale.

Die Nummer 78 der Welt  hatte klar Oberwasser

Andreas Haider-Maurer begann das Endspiel zwar etwas nervös und musste gleich ein Break hinnehmen. Aber dann zeigte die Nummer 78 der ATP-Tour, wer der Chef am Platz ist. Mit einem sofortigen Rebreak leitete er seinen Triumph ein. Nico Reissig, die Nummer 477 der Weltrangliste, musste sich glatt mit 4:6 und 2:6 geschlagen geben.

Bei den Damen galt Niki Hofmanova als klare Favoritin. Sie zog auch sicher ins Endspiel ein. Für die junge Mittelburgenländerin Karoline Kurz war hingegen in der zweiten Runde Schluss. Sie unterlag der Mödlingerin Stephanie Hirsch. Die Sensation schaffte hingegen die Qualifikantin Anna Bartenstein. Sie stieß ohne Satzverlust bis ins Finale vor. Dort holte sie sich auch gleich den ersten Satz. Im zweiten Satz sahen die Zuschauer insgesamt sieben Breaks. Hofmanova konnte sich 6:4 durchsetzen. Der abschließende dritte Satz wurde im Tie-Break entschieden und Hofmanova krönte sich zur Siegerin.