Erstellt am 21. Oktober 2013, 22:34

„Fehler sind passiert“. 2. Liga Mitte / Loipersbach-Trainer Thomas Hauer und Draßmarkt- Obmann Matthias Eckhardt zeigen sich nach dem Eklat reuig.

Draßmarkts Coch Peter Herglotz darf über ein Strafaufmaß nur spekulieren. Ein Urteil steht noch aus.  |  NOEN
Von Alfred Wagentristl und Christian Pöltl

FUSSBALL / Hatte das Nachspiel zur Begegnung Draßmarkt gegen Loipersbach – die BVZ berichtete in der vorwöchigen Ausgabe – die Gemüter erhitzt, so folgt das verbandsrechtliche Nachspiel morgen Donnerstag.

Da wird der Straf- und Meldeausschuss (STRUMA) des Burgenländischen Fußballverbands über die Konsequenzen für die beiden beteiligten Vereine verhandeln und ein Urteil fällen.

Wiedenhofer: „Rechne lediglich mit einer Geldstrafe für beide Vereine“

„Wir werden einfach vorbringen, wie sich die Vorfälle unserer Meinung nach abgespielt haben. Die Wahrheit tut der Sache sicher am besten“, erklärt SVL-Sektionsleiter Sascha Prinner die Loipersbacher Herangehensweise. „Ich rechne lediglich mit einer Geldstrafe für beide Vereine“, spekuliert Draßmarkts involvierter Sektionsleiter Markus Wiedenhofer.

Zwischen Draßmarkt-Obmann Matthias Eckhardt und Loipersbachs Trainer Thomas Hauer gab es unterdessen übrigens bereits ein „klärendes Gespräch“, wie es seitens des Loipersbach-Coaches heißt.

Loipersbach-Coach Hauer hofft auf mildes Urteil

Es wird deutlich Wind aus der Sache genommen, „denn beide Parteien wissen, dass Fehler passiert sind, die nicht passieren dürfen“, so Hauer gegenüber der BVZ.

Seitens des STRUMA hofft Hauer auch auf ein eher mildes Urteil: „Die Vorfälle tun beiden Parteien leid, und es werden auch beide definitiv ihre Lehren daraus ziehen. Dass diese Aktion nicht auf einen Fußballplatz gehört, ist sowieso jedem klar.“
 


Hintergrund:

Beim Abstiegs-Hit Draßmarkt gegen Loipersbach (die Heimischen setzten sich 2:1 durch) kam es am 13. Oktober unmittelbar nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Josef Haider zu einer Rauferei und einem Tumult, an dem zahlreiche Personen (Spieler, Zuschauer und Funktionäre) beider Vereine involviert waren.