Erstellt am 16. April 2014, 10:48

von Dietmar Heger

Finalturnier im Visier. Der SV Steinberg, der ASK Horitschon und der SC Ritzing verfolgen dasselbe Ziel: Sie wollen im ÖFB-Cup mitmischen.

Nächste Sensation? So feierten Steinbergs Spieler nach dem Sieg im Elfmeterschießen über Markt Allhau. Kann die Pöltl-Truppe auch dem SV Wimpassing ein Bein stellen?  |  NOEN, Hösel

Der SV Steinberg möchte am Ostermontag Vereinsgeschichte schreiben. Den kleinen Verein aus dem mittleren Burgenland trennt nur noch ein Sieg vom ÖFB-Cup. Mehr dazu später.

Die Truppe des Trainertrios Christian Pöltl senior, Christian Pöltl junior und Mario Bintinger feierte im Sommer zwei „normale“ Siege über die Klassenkonkurrenten aus Wiesen und Nikitsch und warf im November in einem hochdramatischen Spiel den SV Markt Allhau aus dem Bewerb. Die Steinberger lagen damals Mitte der zweiten Hälfte gegen den Ersten der 2. Liga Süd schier aussichtslos mit 0:2 zurück, erzwangen mit zwei Treffern ein Elfmeterschießen, in welchem sich Ersatzgoalie Levente Papp zum Helden kürte.

„Wir wollen sie überraschen“

Die letzte Hürde vor dem Finalturnier (alle Teilnehmer erhalten ein Ticket im nächsten ÖFB-Cup) ist aber keine leichte. Mit Wimpassing wartet der designierte Meister der 2. Liga Nord. „In einem Spiel hat man immer Chancen. Wir wollen sie überraschen“, gibt sich Christian Pöltl kämpferisch.

Bessere Chancen auf das ÖFB-Pokal-Ticket haben wohl der ASK Horitschon und vor allem der SC Ritzing. Die Regionalliga-Truppe gastiert beim SV Leithaprodersdorf, Nachzügler aus der 2. Liga Nord. „Wir nehmen grundsätzlich jeden Gegner ernst. Im Cup sind schon viele vermeintlich Große gefallen“, will Trainer Stefan Rapp den Gegner nicht unterschätzen. Horitschon hat ein großes Ziel, wie Coach Franz Ponweiser erklärt: „Wir wollen dem Verein die Möglichkeit auf einen Großklub schenken. Jeder hat alles unterzuordnen.“