Erstellt am 22. April 2015, 07:15

von NÖN Redaktion

Mit Schumacher und Newey am Ring. Florian Janits trifft mit seinem 160 PS-starken Boliden in der neuen Nachwuchsrennserie auf prominente Gegner.

Nummer 22. Der Steinberger Florian Janits trifft in der neu geschaffenen Formel 4 auf die Söhne prominenter Formel 1-Akteure.  |  NOEN, zVg

Der nächste Karriereschritt des Florian Janits ist getan. Der Steinberger, der im Vorjahr in der Formel Renault 1,6 den dritten Gesamtrang eroberte, überzeugte die Bosse des Salzburger Rennstalls Lechner Racing mit Ehrgeiz, Willensstärke, Ausdauer und, was für einen Rennfahrer am wichtigsten ist, mit Schnelligkeit.

Die Gegner tragen klingende Namen

Daher bot sich nun die einmalige Chance für den 17-Jährigen, als einer von zwei Piloten für das Team Lechner Racing in der Formel 4 an den Start zu gehen. In der neu geschaffenen Nachwuchsserie gehen 18 internationale Teams, welche 42 Piloten stellen, an den Start. Darunter auch klingende Namen wie Mick Schumacher, Sohn des Formel 1-Rekordweltmeisters Michael, Harrison Newey, Sohn des Formel 1-Designers Adrian oder Jonathan Cecotto, Sohn des früheren Motorradweltmeisters und Formel 1-Piloten Johnny Cecotto.

Trotz der prominenten Namen im Teilnehmerfeld sieht sich Janits vor dem ersten Rennwochenende in Oschersleben nicht chancenlos: „Ein Top-Ten-Platz kann möglich sein.“ Zuletzt wurde sogar auf Europas nördlichster Rennstrecke getestet. „Das war ganz wichtig für mich, da ich hier noch nie gefahren bin“, erzählt Janits. Trotzdem wird es schwierig, haben doch einige seiner Konkurrenten gut 30 Testtage absolviert. Der Steinberger hingegen nur zwei. Janits bleibt trotzdem zuversichtlich: „Ich habe mich gegenüber dem Vorjahr weiterentwickelt und freue mich auf eine interessante Saison.“