Erstellt am 16. September 2015, 09:22

von Jochen Schütz

Nach der Pause fehlte das Selbstvertrauen. Florian Janits kehrte in Oschersleben nach zwei Monaten in die Rennserie zurück. Der Trainingsrückstand war nicht aufzuholen.

Unzufrieden. Für Flo Janits lief es bei seinem Comebak in der Formel 4 nicht nach Wunsch.  |  NOEN, Gruppe C GmbH (TU)
Am Wochenende fand das Rennen der Formel 4 im deutschen Oschersleben statt. Der Start des Steinbergers Florian Janits war dabei überraschend. Denn Anfang Juli zog sich ein Sponsor zurück, worauf Janits die Rennserie abhaken musste. Nun fand sein Team doch eine Lösung und ermöglichte ihm spontan den Start. Die drei Rennen, die im Rahmenprogramm der DTM verankert waren, verliefen jedoch nur teilweise nach den Wünschen des Renntalents.

Beim ersten Event lief ziemlich viel schief, was am Ende den enttäuschenden 25. Rang bedeutete. „Da hat man halt gemerkt, dass ich über zwei Monate in keinem Rennauto gesessen bin. Bei allem Respekt, aber da sind Leute vor mir gewesen, die früher normalerweise nicht annähernd in meiner Nähe waren. Aber trotz allem Bemühen, das war ein schwaches Resultat und dazu muss ich stehen“, meinte ein unzufriedener Florian Janits.

Drei Safety Car-Phasen kosteten acht Plätze

Beim zweiten Rennen am Sonntag lief es besser. Schon beim Start konnte Janits sechs Autos überholen und fuhr auf Rang 16 vor. Nach einigen Chrashes und drei Safety Car-Phasen verlor der Steinberger wieder acht Plätze. Mit viel Herz holte sich Janits die Plätze wieder zurück und landete auf Rang 16. „Da war schon eine klare Steigerung erkennbar. Man merkt halt mit jedem Meter, den man im Auto sitzt, wie die Sicherheit zurückkommt“, resümierte der Mittelburgenländer.

„Bitte warten“ hieß es dann zum Abschluss des Wochenendes. Weil Lukas Auer beim DTM-Rennen zuvor eine 30 Meter lange Leitschiene demolierte, welche erst repariert werden musste. Janits ging vom 25. Startplatz ins Rennen. Diesen konnte er nicht verbessern und überquerte somit als 25. die Ziellinie. Selbstkritisches Resümee: „Ich bin schon enttäuscht, weil ich mit ganz anderen Vorstellungen hierhergekommen bin.“