Erstellt am 10. April 2013, 00:00

Fruhmann trat zurück. 1. Klasse Mitte / Unterrabnitz-Trainer Jürgen Fruhmann legte nach dem Derby gegen Piringsdorf sein Amt zurück. Ein Nachfolger wird gesucht.

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Von Didi Heger

FUSSBALL / Die Bilanz im Frühjahr ist keine Gute für den SC Unterrabnitz. In vier Spielen setzte es vier Niederlagen. „Die Leistungen waren jedoch nicht so schlecht wie die Ergebnisse“, sagt Sektionsleiter Franz Mandl, der weiterhin fest an den Klassenerhalt seiner Unterrabnitzer glaubt.

Diesen muss er allerdings ohne seinen Trainer schaffen. Denn Jürgen Fruhmann legte einen Tag nach der Derbyniederlage gegen Piringsdorf sein Traineramt zurück. „Ich bin ihm nicht böse, verstehe seine Entscheidung“, sagt der Funktionär. Fruhmann machte sich seine Entscheidung nicht leicht, musste den ausbleibenden sportlichen Erfolg allerdings Tribut zollen. „Ich habe mir nach dem Piringsdorf-Spiel eigentlich noch eine Frist von zwei Spielen gegeben. Doch Ereignisse nach dem letzten Spiel ließen diese eigene Frist schon früher enden“, zog Fruhmann am Montag die Reißleine. Mehr möchte der eloquente Coach zu diesem Thema aber nicht preisgeben.

Die private Situation spielte eine große Rolle

Außer, dass seine derzeitige private Situation auch eine gewisse Rolle in der Entscheidungsfindung spielte. Fruhmann ist nämlich seit kurzem Jungpapa und errichtet auch sein Eigenheim in Unterrabnitz.

Nun muss also ein neuer Mann die Kohlen aus dem Feuer holen. Wer das sein wird, steht allerdings noch in den Sternen. Das heutige Training wird von Co-Trainer Peter Szigethi geleitet, auch Sektionsleiter Franz Mandl wird die Mannschaft „noch mehr“ unterstützen.

Denn ans Aufgeben denkt beim SCU noch keiner. „Wir haben die Qualität diese Klasse zu halten“, weiß Mandl. „Es kommen noch genug Spiele gegen Mannschaften, die in unserer Preisklasse sind.“ Auch der scheidende Trainer ist von der Qualität seiner Ex-Schützlinge überzeugt: „Die Mannschaft ist gut, sie braucht aber sicher noch etwas Zeit. Ich hoffe, dass sie mit dem neuen Mann die notwendigen Punkte einfahren werden.“