Erstellt am 06. August 2014, 05:01

von Christian Pöltl

"Alles ganz anders". 2. Liga Mitte / Der ASK Neutal setzte bei seiner 2. Liga Mitte-Rückkehr überraschenderweise auf eine kaum gespielte Viererkette.

Konstante. Einzig die junge Doppel-Sechs mit den beiden Neutaler Eigengewächsen Niklas Reisenhofer und Philipp Filz blieb im Vergleich zur Aufstiegssaison eine Konstante im taktischen Korsett.  |  NOEN, Pöltl
Der ASK Neutal feierte eine gelungene Rückkehr in die 2. Liga Mitte. Das Team von Spielertrainer Michael Payer knöpfte dem starken SV 7023 ZSP in der Heimpremiere einen Punkt ab. Zum Erfolg führte dabei eine überraschende Systemänderung. Erstmals setzte Payer in einem Meisterschaftsspiel auf eine Viererkette, welche Neuzugang Daniel Bezdi, Zoltan Csontos, Gerhard Balaskovics und eben Payer bildeten.

„Sowohl die ungarische als auch die österreichische Seite harmonierten gut“, so der Trainer. Einzig im ungleichen BFV-Cup-Duell mit Ritzing war diese taktische Variante bislang gespielt worden. „Wir wollten unser Spiel umstellen. Schon da hat es einigermaßen gut funktioniert. Diesmal war es genauso“, so das Neutaler „Urgestein“.

Marc Payer durfte auf Zehnerposition ran 

„Dies heißt jedoch nicht, dass wir immer Viererkette spielen werden. Aber es hat mir gefallen“, gibt Payer weiters seine Gedanken preis. Eine weitere vakante Rolle übernahm Neuzugang Marc Payer, der auf der „Zehnerposition“ ran durfte.

Entgegen der abgewanderten Peter und Balasz Nemeth, die diese Position im Vorjahr einnahmen, sei Payer kein Spielmachertyp. „Wir stellten unser Spiel daher auf mehr Kampf und Laufintensität um“, so der Trainer.