Erstellt am 10. September 2014, 10:44

von Dietmar Heger

Eine ganz enge Kiste. WM-Qualifikation / Jennifer Pöltl muss mit dem Damen-Nationalteam gegen Ungarn und Kasachstan gewinnen, um das Play-Off zu erreichen.

Große Aufgaben. Die Steinbergerin Jenny Pöltl will mit dem Damenteam die WM-Quali packen.  |  NOEN, zVg

Am Ende jeder Qualifikation wird der Rechenschieber aus der Schublade geholt und nachgerechnet, welches Team sich unter den besten Zweiten der abgelaufenen Gruppenphase befindet. Für Österreichs Damennationalmannschaft mit der Steinbergerin Jenny Pöltl ist die Aufgabe klar. Zwei Siege, sprich sechs Punkte müssen auf das Konto wandern, um danach bei den Rechenspielchen noch im Rennen um ein Ticket für Kanada 2015 zu sein.

Frankreich muss  Schützenhilfe leisten

„Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir beide Spiele gewinnen werden“, gibt sich Jenny Pöltl zuversichtlich. Sie vertraut dabei ganz auf Trainer Dominik Thalhammer. „Er wird uns sicher wieder sehr gut auf unsere Gegnerinnen einstellen.“ Die zuletzt gezeigten Leistungen sprechen auch dafür. Beide Gegnerinnen wurden in den Auswärtsspielen mit 3:0 besiegt.

Sechs Punkte reichen den Österreicherinnen aber noch nicht. „Finnland muss beide Begegnungen mit Frankreich verlieren“, weiß Pöltl. Und selbst dann muss die Punkteausbeute erst dazu reichen, unter den besten vier Gruppenzweiten zu stehen.

„Wir wollen alle zu dieser WM und werden daher alles was in unserer Macht steht unternehmen“, versichert die Steinbergerin. Persönlich macht sich die linke Mittelfeldspielerin Hoffnung, ihren Beitrag zum Gelingen der WM-Mission leisten zu können.

Die Chancen auf ein  Stammleiberl sind da

„Ich habe zuletzt im Nationalteam sehr gut trainiert und vom Trainer auch gutes Feedback zu den Spielleistungen erhalten“, ist Pöltl optimistisch.

Das Selbstvertrauen vor dem Treffpunkt der Nationalmannschaft stimmt jedenfalls. Zuletzt lief Pöltl mit ihrem Klub FSK Simacek St. Pölten-Spratzern dem NÖSV Neulengbach den Rang ab und führt in der Tabelle.