Erstellt am 25. Mai 2011, 00:00

Fußballehe, die Dritte?. FUSSBALL / Nach Lackendorf und dem SC Eisenstadt scheint der SC Ritzing nun mit dem SC Unterfrauenhaid anzubandeln.

VON OTTO GANSRIGLER

Wie in der vergangenen Woche berichtet, trennen sich in der kommenden Saison die Wege des SC Ritzing und des ASK Lackendorf. Die Lackendorfer wollen in der 2. Klasse Mitte wieder eigenständig durchstarten. „Die Zusammenarbeit mit Lackendorf wird nach der Saison ihr Ende finden“, erklärte Ritzings Ostliga-Coach Franz Ponweiser. Somit ist auch die zweite Fußballehe des SC Vinea Ritzing gescheitert. Die erste ging vor drei Jahren in die Brüche. Damals kooperierte der Klub aus dem Sonnenseestadion mit dem SCE. Noch während der Saison verabschiedete sich Eisenstadt und ging eine Verbindung mit Antau ein, wo bis zur baldigen Auflösung gespielt wurde. Nun scheint eine dritte Fußball-Gemeinschaft im Raum zu stehen.

Schon im Vorjahr  wurde verhandelt

Nun soll der SC Unterfrauenhaid der neue Partner werden. Schon im Vorjahr verhandelten die beiden Verein miteinander. Die Kooperation scheiterte aber an einem Veto des Verbandes. Der Kooperationsvertrag hätte vorgesehen, dass Ritzings 1b in der 2. Liga den Platz von Unterfrauenhaid einnimmt – das erlaubte der BFV nicht. Die Zusammenarbeit scheiterte und Lackendorf war anschließend die zweite Wahl der Ritzinger. Nun flammt die alte Liebe mit Unterfrauenhaid wieder auf. „Ich bin zuversichtlich, dass etwas zustande kommt, da beide Vereine einen Vorteil aus der Kooperation ziehen können“, erklärte der scheidende Unterfrauenhaid-Obmann Josef Fennesz, der die Agenden am kommenden Sonntag an seinen Enkel Andreas Rozsenich weitergibt. Dies ist ein weiteres Indiz für eine Zusammenarbeit, da Rozsenich lange Zeit für Ritzing spielte. Einige Treffen der beiden Vereinsführungen fanden bereits statt. Eine Entscheidung ist bisher aber noch keine gefallen.

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