Erstellt am 16. Januar 2013, 00:00

Geht es doch weiter?. Offene Fragen / Beim SV Markt St. Martin bleibt vieles ungeklärt. Der Spielbetrieb dürfte aber, entgegen aller Gerüchte, fortgesetzt werden.

Von Christian Pöltl

FUSSBALL / Auch wenn die Gerüchteküche über den SV Markt St. Martin in den vergangenen Wochen brodelte, Klarheit über die Zukunft des Vereins herrscht bis dato nicht. „Die Tendenz geht dahin, dass der Spielbetrieb in St. Martin auch im Frühjahr fortgesetzt wird“, erklärt Sektionsleiter Hermann Stocker. Doch auch dies sei aktuell noch mit Vorsicht zu genießen. Kursierten in den vergangenen Wochen über den SV Markt St. Martin – einen seit Jahren tief verankerten Klub der 2. Liga Mitte – unzählbar viele Halbwahrheiten, wird langsam eine Tendenz erkennbar. Während Obmann Walter Kleindl zu keiner medialen Auskunft bereit steht, erläutert Stocker hingegen: „In einer Woche können wir mehr sagen. Aktuell gibt es nichts zu vermelden. Einzig der Abgang von Philip Juranich nach Lockenhaus wurde bislang fixiert. Mit vielen anderen Spielern stehen wir noch in Verhandlungen.“ Demzufolge seien auch die möglichen Abgänge von Sascha Popilka (Ebreichsdorf), Marko Markovic (Purbach), Mario Juric (Neusiedl) und Veselko Durcevic (Hartl Haus) noch keineswegs fixiert worden.

Nikica Pavlek ist aktuell noch St. Martins Trainer 

Von diesen Verhandlungsergebnissen dürfte auch viel mehr abhängen – womöglich auch der Verbleib von Trainer Nikica Pavlek. Dieser darf sich aus momentaner Sicht übrigens noch St. Martin-Trainer nennen. „Normal bleibe ich Trainer. Ich weiß auch von nichts anderem. Von St. Martiner Seite hat keiner Kontakt mit mir aufgenommen. Mein Vertrag läuft bis Sommer, daher plane ich auch damit“, so der ehemalige Stadthallenzauberer Pavlek, der sich in ständigem Austausch mit einer Vielzahl an St. Martiner Spielern befinde. Doch ob Pavlek tatsächlich die junge Markt St. Martiner Mannschaft in die Frühjahrsvorbereitung führt, dürfte trotz allem weiterhin ungewiss bleiben. „Auch in diesem Bereich verhandeln wir aktuell, sind mit einer weiteren Person in Kontakt“, argumentiert Stocker. Doch sollte das Ziel nicht nur die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes, sondern auch der sportliche Ligaerhalt sein. Der Verein steht also auf allen Verhandlungsebenen unter großem Zeitdruck.