Erstellt am 27. Februar 2013, 00:00

„Gleicher Respekt für jeden Gegner“. BVZ Burgenlandliga / Der junge Stoober Christian Stutzenstein spricht über seinen Weg zu einer potenziellen Horitschoner Stütze.

Ehrgeizig. Der talentierte Stoober Christian Stutzenstein spielte sich in den Kader der Horitschoner Kampfmannschaft.  |  NOEN

BVZ: Du hast in der Vorsaison in die Kampfmannschaft reinschnuppern dürfen. Im Herbst warst du dann eigentlich schon fixer Bestandteil des Kaders. Hast du beim Wechsel nach Horitschon damit gerechnet, dass du so schnell den Durchbruch schaffst?

Christian Stutzenstein: Nein, natürlich nicht. Mein Ziel war im ersten Jahr fixer Bestandteil der Reservemannschaft zu werden. Ich durfte jedoch schon mit 14 Jahren unter dem damaligen Trainer Hannes Marzi mit der Kampfmannschaft mittrainieren, obwohl ich zu dieser Zeit noch gar nicht für die „Erste“ spielberechtigt war. Ich denke, dass gerade das für meine Entwicklung sehr wichtig war und es deshalb auch so schnell ging. Dafür bin ich Marzi und dem Vorstand wirklich sehr dankbar.

Wie war das Gefühl, als du erstmals von Beginn an zum Einsatz gekommen bist?

Stutzenstein: Das erste Mal von Beginn an dabei zu sein, ist etwas ganz Besonderes. Ich habe diesem Match die ganze Woche mit großer Nervosität entgegengefiebert. Man darf auch nicht vergessen, dass es zu diesem Zeitpunkt für uns nicht wirklich gut lief, also war auch der Druck von außen zu spüren. Die Spieler und vor allem das Trainerteam halfen mir, die Situation zu meistern, indem sie mich positiv bestärkten. Da wir 4:1 gewannen, wird mir dieses Spiel gegen Jennersdorf immer positiv in Erinnerung bleiben.

Du hast ja auch schon getroffen. Kann man im Frühjahr mit weiteren Stutzenstein-Toren rechnen?

Stutzenstein: Das hoffe ich sehr, und ich werde alles daran setzen, weitere Tore mit der Süd-West-Kurve und den Zuschauern zu bejubeln.

Wie hast du deine Kaltschnäuzigkeit erhalten, etwa als ihr gegen Mannschaften mit ehemaligen Bundesliga-Stars á la Marcus Pürk antreten musstet? War hier der Respekt groß?

Stutzenstein: Für mich war es ein großes Erlebnis, mich mit einem ehemaligen Teamspieler messen zu können. Während des Spiels habe ich diese Tatsache aber ausgeblendet, und Marcus Pürk war ein Spieler, vor dem der Respekt gleich groß war wie vor jedem anderem auch.

Was können wir uns heuer noch von Christian Stutzenstein erwarten?

Stutzenstein: Ich hoffe, dass mir unser Trainer weiterhin die Möglichkeit gibt, in der Kampfmannschaft mein Können zu zeigen. Dort werde ich natürlich versuchen, mein Bestes zu geben.

Wie sieht es mit deinen Fernzielen aus? Wo siehst du dich fußballerisch in fünf Jahren?

Stutzenstein: Mein Ziel ist es, mich in den nächsten Jahren weiter zu entwickeln und so viel Freude am Fußball zu haben wie bisher.

Interview: Otto Gansrigler