Erstellt am 12. September 2012, 00:00

Goalie ging k.o.. 2. Liga Mitte / Den Zusehern in Oberpullendorf stockte der Atem als Keeper Christian Stibi nach einem Zusammenstoß k.o. ging.

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Von Christian Pöltl

Keine gute Woche für aus Dörfl stammende Torhüter. Nachdem Christian Putz vergangene Woche bewusstlos abtransportiert wurde, ereilte seinem beim SC Oberpullendorf spielenden Ortskollegen Christian Stibi selbiges Schicksal. Doch was war passiert? In der 90. Spielminute wurde es im Fenjösstadion plötzlich still. Beim Stand von 5:0 wurde ZSP-Stürmer Laszlo Gulyas in die Tiefe geschickt, versuchte den zu weiten Ball zu erreichen und krachte mit voller Wucht in den Torhüter. Stibi blieb daraufhin regungslos liegen, rührte sich nicht. Nach einigen Schreckminuten die erste Entwarnung. „Christian konnte selbst in den Rettungswagen einsteigen, musste mit Gehirnerschütterung und starken Nackenschmerzen die Nacht jedoch im Spital verbringen“, schildert SCO-Trainer Didi Heger, um auszuführen: „Gulyas hätte ohne Probleme ausweichen können. Er hat zuvor schon einige Brutalofouls begangen. Das war purer Frust.“

ZSP-Coach Meitz versucht indes seinen Stürmer zu schützen und beschwichtigt: „Solche Aktionen passieren im Fußball. Wir wünschen Christian Stibi aber alles Gute.“ Bleibt zu hoffen, dass sich der SCO-Goalie baldigst erholt und Gulyas - Absicht oder nicht - auch ohne Ausschluss seine Lehren aus dieser dummen Aktion zieht.

Rücksichtslos. ZSP-Stürmer Laszlo Gulyas rammte in der Schlussminute SCO-Goalie Christian Stibi weg. Der Keeper ging bewusstlos zu Boden und musste mit der Rettung abtransportiert werden.