Erstellt am 18. Juli 2012, 00:00

Goalie Karner zieht die Handschuhe aus. 1. KLASSE MITTE / Sieggrabens Keeper-Routinier hört mit 40 Jahren auf. Ungereimtheiten führten zur Trennung.

Ende. Nach zwölf Jahren ist die Ära von Gerhard Karner im Tor des UFC Sieggraben zu Ende.  |  NOEN
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VON DIDI HEGER

Es wird ungewohnt sein, den UFC Sieggraben im Herbst ohne Gerhard Karner zwischen den Pfosten zu sehen. Der Langzeittorhüter zog nach Unstimmigkeiten mit dem Vorstand einen vorläufigen Schlussstrich unter seine Laufbahn. „Es gab eine Entscheidung, die ich menschlich nicht mittragen wollte. Daher haben wir uns getrennt“, sagt der Keeper.

Jetzt wird einmal eine Karrierepause eingelegt

Ein, zwei Vereine buhlten nach dem Abgang in Sieggraben um den Routinier. „Es hat aber nirgends wirklich gepasst“, erzählt Karner. „Daher lege ich einmal eine Pause ein, wer weiß, was im Winter passiert. Ich möchte die zwölf super Jahre in Sieggraben aber nicht missen. Solche Dinge passieren eben im Fußball.“ Der UFC reagierte auf die Trennung mit der Verpflichtung von Daniel Steiner vom ASK Oberpetersdorf. Er soll sich mit Silvano Zeltner um das Stammleiberl im Kasten matchen. „Es ist alles offen. Die Entscheidung liegt sowieso bei Trainer Dadi Maxell“, erklärt Funktionär Leopold Gruber das Rennen um die Einserposition für eröffnet.

Sektionsleiter Christian Taschner hat mittlerweile die Differenzen mit seinem Torhüterurgestein ausgeräumt. Sogar ein würdiger Abschied für einen verdienten Spieler ist geplant. „Beim ersten Heimspiel wird Gerhard offiziell verabschiedet“, berichtet Taschner, außer der Keeper überlegt es sich anders und erklärt den Rücktritt vom Rücktritt. Sektionsleiter Taschner würde es freuen.