Erstellt am 04. Mai 2011, 00:00

Hackl traf Nagel auf Kopf. KEGELN / Der Ritzinger Landesliga-Kegler Andreas Hackl sicherte sich völlig überraschend den Staatsmeistertitel im Kegler-Sprint.

VON OTTO GANSRIGLER

In Ritzing fanden die Sprintstaatsmeisterschaften in Ritzing statt. Bei den Herren waren für das Burgenland unter anderem Roman Gerdenitsch – er gewann die Landesausscheidung – und Andreas Hackl vom SKC Ritzing sowie der Deutschkreutzer Manfred Kovacs am Start. Gerdenitsch musste sich bereits in der ersten Runde geschlagen geben. Somit musste Hackl, Zweiter der Burgenland-Quali, und Manfred Kovacs die Kastanien aus dem Feuer holen. Hackl erwischte einen hervorragenden Start und besiegte Heinz Zatschkowitsch klar mit 2:0. Kovacs gewann ebenfalls sein Auftaktduell. Auch die zweite Runde stellte für beide keine Hürde dar. Hackl gewann im Suddenvictory und Kovacs gab sich mit 2:0 keine Blöße. Im Viertelfinale siegten beide per Suddenvictory. Für Kovacs war im Halbfinale Endstation. Das Spiel um Bronze konnte er aber wieder für sich entscheiden.

Hackl verteidigte die Ehre des Bezirks mit Bravour. Martin Rathmayer wurde im Halbfinale ebenso im Suddenvictory ausgeschaltet wie Siegfried Mitterhuber im Finale. Hackl krönte sich sensationell zum Staatsmeister. „Ich bin mächtig stolz. Eigentlich spielt er in der Landesliga-Mannschaft und nun ist er Staatsmeister“, zollte ihm Walter Roisz, Kegelkollege und Bürgermeister vom Ritzing, Tribut. Nach den Erfolgen von Otto Engel und Christian Pinter war dies der dritte Sprintstaatsmeistertitel, der nach Ritzing ging. Für den Kegler des SKC Ritzing II mit Sicherheit der größte Erfolg der Karriere. Mit seinem Team belegte er in der Landesliga den zweiten Rang.

„Ich denke, wir werden uns heuer noch weitere Staatsmeistertitel schnappen. In zwei Wochen finden die Classic-Staatsmeisterschaften in der allgemeinen Klasse und in der Kategorie Ü50 statt. Bei beiden rechne ich unserem Verein gute Chancen aus“, ist Roisz zuversichtlich.

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