Erstellt am 12. November 2013, 23:59

von Christian Pöltl

Heger-Ära ist zu Ende. 2. Liga Mitte /  Beim SC Oberpullendorf bestätigte Didi Heger nach dem Spieleraufstand der Vorwoche endgültig seinen Rücktritt als Trainer.

Ansprechpartner Nummer eins. Der bisherige U23-Trainer Rene Schock wird vom SCO als Nachfolger favorisiert.  |  NOEN
Von Christian Pöltl

FUSSBALL / Nun ist es Gewissheit: Didi Heger ist nicht mehr Trainer des SC Oberpullendorf. Nach der „Spielerrevolte“ der Vorwoche – die BVZ berichtete – folgten zwar noch Umstimmungsversuche seitens des Vereins, am Rücktritt des langjährigen Cheftrainers änderte dies allerdings nichts mehr.

Bis Sommer bleibt Ex-Coach noch Nachwuchsleiter

„Der Verein, mein Trainerteam und auch die auswärtigen Spieler wie Alex Martna, Christian Stibi und David Lämmermeyer standen extrem hinter mir. Dies war auch der Grund, warum ich nochmals überlegte“, erklärt Heger, der sich auch vergangenen Freitag zu einer Unterredung mit einigen jungen SCO-Spielern traf.

„Danach war mir klar, dass ich nicht all diesen Spielern noch weiterhelfen kann und will“, so der nunmehrige Ex-Trainer weiter. Heger selbst wird dem Verein voraussichtlich bis Sommer als Nachwuchsleiter erhalten bleiben.

Rene Schock soll Hegers Nachfolge antreten 

Bereits das Spiel gegen den SV Lackenbach wurde vom bisherigen U23-Trainer Rene Schock gecoacht. Von Vereinsseite hofft man, Schock als Cheftrainer binden zu können. „Ich hoffe es sehr und gehe auch davon aus, dass es klappt“, zeigt sich Obmann Erich Reiterits optimistisch.

„Ein neuer U23-Trainer muss gefunden werden“, so Reiterits weiter. „Eine Entscheidung wird in der kommenden Woche fallen“, gibt sich Schock selbst zugeknöpft, um sich mit seinem bisherigen Chef-Coach zu solidarisieren: „Unser Trainerteam hat immer ausgezeichnet funktioniert, wir haben immer zusammengehalten.“

Stibi distanzierte sich von Vorgehensweise der Mannschaft

Bereits am Donnerstag trennte sich der SCO nach einer einberufenen Vorstandssitzung von den Spielern Pierre Zagler, Michael Stifter und Daniel Art, die als Initiatoren der Turbulenzen erkannt wurden.

Christian Stibi distanzierte sich am Montag von der Vorgehensweise der Mannschaft und fehlte daher gegen Lackenbach im Kader.