Erstellt am 25. Juli 2012, 00:00

Hitziger Cup mit blutigen Folgen. KROATEN-CUP / Geresdorfs Michi Ruisz musste nach einer Auseinandersetzung im Duell gegen Frankenau mit sechs Stichen genäht werden.

VON DIDI HEGER

Das Spiel stand über 90 Minuten hinweg auf Messers Schneide. Die Entscheidung fiel nach 25 Minuten durch eine Einzelaktion von Csaba Zobak, der drei Gegner aussteigen ließ und trocken einschoss. Frankenau agierte an diesem Sonntag-Nachmittag sehr unglücklich und scheiterte zweimal am Aluminium.

Am Rande dieser flotten Partie sorgte jedoch eine unschöne Konfrontation zwischen Michael Ruisz und Frankenaus Hasan Harambasic für Aufregung. Nach einem Disput zwischen den beiden musste Ruisz mit einer blutenden Wunde unter dem Auge ins Krankenhaus. Die Emotionen vom Spielfeld sprangen auch sofort auf die Zuschauer über. Schiedsrichter Werner Wagner und das Ordnerteam hatten daraufhin alle Hände voll zu tun, um die Gemüter zu beruhigen. Aber was war hinter dem Rücken des Schiedsrichters passiert? Harambasic schildert den Vorfall folgendermaßen: „Der Gegenspieler kam auf mich zu und wollte mich stellen, ich duckte mich instinktiv und traf ihn beim Aufrichten unter dem Auge. Ich wollte nicht, dass der Gegner verletzt wird.“

Kroatisch Geresdorf-Torhüter Michael Hipsag war Zeuge des Duells: „Für mich war es ein Kopfstoß. Harambasic hätte Rot sehen müssen.“ Nachspiel wird diese Aktion aber keine haben, da der Schiedsrichter die Szene weder sah, noch ahndete.

Genäht. Michael Ruisz erlitt ein Cut und musste genäht werden: „Das war keine faire Aktion. Mehr sage ich dazu nicht.“