Erstellt am 25. Juli 2012, 00:00

Hoffmann im Glück. REGIONALLIGA OST / Um ein Haar hätte sich der Kampf um die Nummer eins schon vor der ersten Runde entschieden.

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VON MICHAEL HEGER

Es geschah in Minute 26 des Cup-Spiels beim 2. Liga Mitte-Verein Lockenhaus. Lockenhaus-Stürmer Simon Weber startete aus vermeintlicher Abseitsposition und lief allein auf Gäste-Goalie Fabian Hoffmann zu. Dieser wusste sich nur mit einem Foul zu helfen.

Trotz Torraubs sah  Hoffmann nur Gelb

Ersatz-Goalie Hannes Weninger machte sich schon bereit, als Schiedsrichter Peter Schneider trotz klaren Torraubs Hoffmann nur mit der gelben Karte bedachte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Weber zwar selbst, doch für Ritzing und besonders Hoffmann war es trotzdem Glück im Unglück. Bei der eigentlich fälligen roten Karte hätte man über eine Stunde in Unterzahl spielen müssen und für Hoffmann hätte eine solche Karte eine Sperre für zumindest das erste Meisterschaftsspiel gegen die Rapid Amateure bedeutet. Somit wäre der Kampf ums Einser-Leiberl schon zwei Wochen vor dem ersten Punktspiel entschieden gewesen.

Hitzige Diskussionen  um die Verwarnung

Natürlich war man im Lager der Lockenhauser erbost, dass Hoffmann „verschont“ wurde. Andererseits hatte Schiedsrichter Schneider wohl im Hinterkopf, dass es noch nicht um wichtige Meisterschaftspunkte ging. Die Gastgeber hätten es wohl gerne gesehen, hätten sie, beim Stand von 1:1, mit einem Mann mehr agieren können. Andererseits weiß niemand, wie es dann ausgegangen wäre. Am Ende setzte sich der Favorit durch.

SC RITZING