Erstellt am 14. Januar 2014, 23:59

von Dietmar Heger

Im Finale gestoppt. ÖTV-Jugendhallenmeisterschaften / Tobias Pürrer zeigte bei den U14-Titelkämpfen in Vorarlberg sein Potenzial und stürmte ins Finale.

Siegerehrung. Tobias Pürrer (links) und Sandro Kopp (rechts) nahmen die Urkunden für die besten U14-Spieler Österreichs entgegen.  |  NOEN
Von Didi Heger

TENNIS / Die lange Reise nach Götzis (Vorarlberg) zu den U14-Jugendhallenmeisterschaften des ÖTV (Österreichischer Tennisverband) hat sich für Tobias Pürrer definitiv ausgezahlt.

Der Kaisersdorfer stürmte mit zwei klaren Siegen ins Viertelfinale, wo er vom Oberösterreicher Maximilian Asamer voll gefordert wurde.

Semifinale war eine klare Angelegenheit

„Ich musste schon eine ganz gute Leistung bringen, um diese Hürde zu nehmen“, meinte Pürrer im Anschluss. Den ersten Durchgang holte sich nämlich Asamer mit 6:3. Der Mittelburgenländer fand aber mit Fortdauer des Spiels immer mehr zu seinem Spiel und ließ dem Oberösterreicher in Satz zwei und drei mit 6:2 und 6:1 keine Chance mehr.

Pürrer konnte den Lauf ins Semifinale mitnehmen. Der Leidtragende war der Niederösterreicher Julian Rainer, welcher mit 6:1 und 6:1 so richtig „zerlegt“ wurde. Somit stand der Kaisersdorfer im Endspiel gegen den topgesetzten Tiroler Sandro Kopp.

x  |  NOEN
Im ersten Durchgang entwickelte sich ein Kampf auf Biegen und Brechen. Pürrer behielt im Tie-Break die Nerven und gewann den Durchgang. Der zweite Satz ging hauchdünn an den Tiroler, im Entscheidungssatz war Kopp dann der bestimmende Spieler. „Ich habe im Dritten unnötige Fehler gemacht und daher verloren“, meinte Pürrer selbstkritisch.

Quali-Hürde war doch noch etwas zu hoch

Unter dem Motto „Erfahrung sammeln“ nahm der frischgebackene U14-Vizemeister beim ITF-Turnier (U18) in Oberpullendorf teil. In der ersten Quali-Runde traf er dabei auf den 17-jährigen Italiener Fabrizio Cavestro. Dieser war beim 6:0 und 6:2 naturgemäß noch eine Nummer zu groß.