Erstellt am 19. September 2012, 00:00

„Im Juni zählt’s“. 2. Liga Mitte / Die Trainer der Topteams wollen die Tabelle nicht überbewerten. Schattendorf hadert zudem mit seiner Personalnot.

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Von Christian Pöltl

In einer ausgeglichenen 2. Liga haben sich die Favoriten – angeführt von Forchtenstein – bereits gut in Position gebracht. „Nach sieben Runden interessiert mich die Tabellenführung genauso viel wie im Dezember oder April. Am 16. Juni zählt?s“, erklärt Franz „Peggy“ Fleck, Trainer von Tabellenführer Forchtenstein, in seiner typischen Art, um dann doch noch hinzuzufügen: „Dennoch nehm ich sie natürlich gerne.“ Sein Team zeigte sich bislang sehr stark. Defensiv gefestigt und im Angriff speziell mit dem Legionärsduo Szöke-Imre stets unangenehm, stets im direkten Zusammenspiel brandgefährlich, präsentierten sich die Fleck-Jungs bislang als würdiger Spitzenreiter. Kurt Hoffer, Trainer von Verfolger Schattendorf, stimmt der geglückte Saisonstart viel weniger zuversichtlich. Viel zu angespannt stellt sich die Personalsituation des Tabellenzweiten dar. Mit David Feiner (Verdacht auf Kreuzbandriss) und Andre Siebert (Knorpelschaden), fallen Hoffer zudem zwei weitere Stammkräfte lange aus.

Verfolger rücken dem Duo auf die Pelle 

„Ich bin froh, dass wir schon viele Punkte haben.“, so der tiefstapelnde Trainer. Denn auch Bad Sauerbrunn und Oberpullendorf scheinen nun voll durchzustarten.

Entscheidend. Forchtensteins Angreifer Janos Szöke (l.) gibt aktuell den Ton in der 2. Liga an. Der Torjäger ist in bestechender Form und führte die Fleck-Elf auf den verdienten Spitzenrang.