Erstellt am 17. August 2011, 00:00

Immer auf der Piste. WINTERSPORT / Die Brüder Mario und Matthias Feymann aus Neutal zählen zu den größten Snowboardtalenten.

Vorbildlich. Mario Feymann (Bild) und sein Bruder Matthias aus Neutal möchten den Sprung in die Weltspitze schaffen.  |  NOEN
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VON JOCHEN SCHÜTZ

Die schönsten Geschichten schreibt bekanntlich das Leben. Es ist nicht alltäglich, dass aus dem flachen Burgenland Spitzensportler für Wintersportarten hervorgehen. Jedoch schaffte es schon eine Frau aus dem Flachland in den Profikader der Damen des ÖSV (Skiteam). Die nun in Großmutschen lebende Christina Hutter, besser bekannt als Christina Rieger. Sie mischte den österreichischen Skiverband auf und wurde Staatsmeisterin im Slalom. Ihre größte Leistung zeigte sie aber beim Weltcupfinale in AAre am 28. März 1992, als sie überraschend den dritten Platz im Slalom erreichte, nachdem sie im ersten Lauf sogar in Führung gelegen war. Nun haben die in Neutal lebenden Brüder Mario und Matthias Feymann die Chance, sich im ÖSV-Snowboard-Kader zu beweisen und vielleicht den Sprung in die Weltspitze zu schaffen wie schon die Sulzerin Julia Dujmovits.

Das Brüderpaar zeigte  soziales Engagement

Beim ASVÖ-Familiensport-Tag in Neuberg waren die zwei Wintersportler anzutreffen. Die Ttalente unterstützten gemeinsam mit ihrem Vereinspräsidenten Christoph Kuh die Veranstaltung. Relativ ungewöhnlich war es für die interessierten Erwachsenen und Kinder, Snowboarder am Sportplatz anzutreffen, denn mit dem gewohnten Terrain für diese Sportart hat ein Fußballplatz nichts zu tun. Sie zeigten Übungen auf diversen Geschicklichkeitsgeräten wie MFT-Platte oder Slakeline, welche sie im Sommer als Koordinationsschule für ihr Gleichgewicht nutzen. Den Snowboardern ging es an diesem Nachmittag vor allem darum, den Kindern Freude zu bereiten. Sie unterstützten die Kinder bei den Übungen und brachten diesen auf spielerische Art und Weise neue Bewegungsmuster bei. „Für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, sich in vielen verschiedenen Sportarten zu versuchen. Die Freude an der Bewegung steht definitiv an erster Stelle“, erklärte Christoph Kuh. Für die Feymanns war es willkommene Abwechslung.