Erstellt am 05. November 2014, 09:02

von Dietmar Heger

Für Weiterkommen zu fehleranfällig. Karoline Kurz scheiterte zum Auftakt des Future-Turniers im italienischen Santa Margherita di Pula.

Mehr möglich. Karoline Kurz hielt beim Future-Turnier in Italien mit der Japanerin Nozomi Fujioka gut mit, konnte aber in den entscheidenden Phasen ihre Chancen nicht nutzen.  |  NOEN, Didi
„Es wäre mehr möglich gewesen“, lautete das einfache Fazit von Karoline Kurz nach der Auftaktniederlage. Die Oberpullendorferin konnte vor allem im zweiten Satz gegen die Japanerin Nozomi Fujioka ihre Chancen nicht nutzen.

In einem von Aufschlagverlusten gezeichneten Spiel (Kurz schaffte sechs, Fujioka sieben Breaks) musste Kurz den ersten Durchgang mit 4:6 abgeben. „Ich hatte Spielbälle auf das 5:5“, erzählt Karo Kurz nach dem Spiel. Im Zweiten zog Kurz auf 3:1 davon, der Japanerin gelang es aber, einmal ihren Aufschlag zu halten, womit sie mit 4:3 in Führung ging.

Kurz über eigene Leistung enttäuscht

Bis zum Tiebreak konnten beide Spielerinnen ihren Aufschlag nicht mehr halten, auch oder gerade weil die Burgenländerin einige Spielbälle ausließ. Auch im Tiebreak lief es bis zum 2:3 ausgeglichen, bis die Nummer acht der Setzliste aus Japan mit vier Punkten in Folge den Sack zumachte.

„Ich hatte im zweiten Satz Spielbälle auf das 4:1, das 4:2 und führte 6:5. Leider konnte ich nichts daraus machen“, war Kurz nach dem Spiel enttäuscht. Grund zur Freude gab es allerdings im Doppel.

Mit der Slowenin Eva Zagorac zog die Oberpullendorferin nach einem hart umkämpften Auftaktsieg und einer Aufgabe ins Semifinale ein, unterlag dort aber dem Turniersieger-Duo Georgia Brescia /Lisa Sabino.