Erstellt am 11. Juni 2014, 14:02

von NÖN Redaktion

Janits startete durch. Voll in Fahrt / Das Steinberger Talent zeigt in der Formel Renault ganz stark auf und durfte den ersten Podestplatz bejubeln.

Am Podest. Florian Janits (2. v. rechts) durfte sich in Spa über seinen ersten Podestplatz in der Formel Renault freuen. Für das bevorstehende Rennen am Nürburgring möchte das Renntalent den nächsten Coup landen.  |  NOEN, zVg

Florian Janits sicherte sich einen Fahrerplatz in der Formel Renault. Hier werden sieben Rennwochenenden mit jeweils zwei Rennen ausgetragen. In seiner ersten Saison sind die Vorgaben des Teams, dass das Talent einmal Erfahrung sammeln soll und sich auf neue Aufgaben vorbereiten kann. Aber der Mittelburgenländer hielt sich nicht ganz an die Vorgaben – sondern übertrifft diese im Moment.

Im Training gleich Zweitschnellster

In französischen Spa bewies Florian Janits schon im Training, dass er Großes vorhat. Mit der zweitschnellsten Zeit machte er auf sich aufmerksam. Hier bot er wieder eine starke Performance und sicherte sich für das erste Rennen den fünften Startplatz, für das zweite Rennen fixierte er Startplatz drei.

Von Platz fünf auf das Podest gefahren

Vom guten fünften Startplatz wollte Janits aber mehr und ging von der ersten Runde in die Offensive. Er setzte seine Vordermänner unter Druck und konnte dabei zwei Konkurrenten überholen. Der dritte Platz wurde bis zum Ende des Rennens verteidigt. Somit war der erste Podestplatz in der Formel Renault für das Rennass aus Steinberg in trockenen Tüchern.

Im zweiten Rennen wollte Janits nochmal angreifen. Hier hatte er noch bessere Karten, weil er als Dritter starten konnte. Allerdings hatte das Auto in der Einführungsrunde einen technischen Defekt.

Janits musste in die Box, das Gefährt wurde zwar schnell renntüchtig gemacht, er musste jedoch als Letzter aus der Boxengasse starten. Somit ging Janits als 21. ins Rennen. Von den Umständen ließ sich Janits nicht beeindrucken und startete ein Überholmanöver nach dem anderen. Neun Plätze wurden gut gemacht, am Ende wurde er Zwölfter. Resümee nach dem Wochenende: „Ich habe mich sehr gefreut und bin topmotiviert für das bevorstehende Rennen am Nürburgring. Vielleicht kann ich das Ergebnis von Spa verbessern.“