Erstellt am 19. Oktober 2011, 00:00

„Joe“ mit Blitz-Comeback. FUSSBALL / Trotz mehrerer Bänderrisse in der Schulter steigt Horitschons Josef „Joe“ Wessely schon wieder ins Training ein.

VON OTTO GANSRIGLER

Kommende Woche musste der Tabellenführer der BVZ Burgenlandliga, der ASK Eco Puls Horitschon/Unterpetersdorf, im Match gegen den ASK Stinatz eine Hiobsbotschaft verkraften. Schon im ersten Abschnitt verletzte sich Schlussmann Josef Wessely nach einer überharten Attacke eines Stinatzer Angreifers schwer. Der Goalie musste sofort ausgetauscht werden. Gleich darauf wurde er ins Krankenhaus gebracht, wo die Ärzte mehrere Bänderrisse in der Schulter feststellten. „Joe hat in der vergangenen Woche einen zweiten Arzt aufgesucht und die erste Diagnose wurde bestätigt. Die Ärzte haben ihm aber unabhängig voneinander mitgeteilt, dass die Bänder von selbst wieder zusammenwachsen werden“, weiß Horitschon-Trainer Hannes Marzi zu berichten. Und weiter: „Die Beulen an der Schulter sind der einzige Schönheitsfehler.“

Wessely beginnt schon  wieder mit dem Training

Da die Verletzung ohne Operation verheilt, hat Joe Wessely beschlossen, schon in der laufenden Woche wieder ins Training einzusteigen. „Er wird zu Beginn eher im Laufbereich und mit leichten Bewegungsübungen starten. Dann wird sich weisen, ob er sich schon einer stärkeren Belastung unterziehen kann“, so Marzi. Für den Trainer ein Hoffnungsschimmer – gegen Oberwart rechnet er jedoch nicht mit dem Comeback: „Aber im Derby könnte ich mir eine Rückkehr vorstellen. Natürlich kann sich David Lehrner mit einer Topleistung gegen die Südburgenländer aber für weitere Aufgaben empfehlen.“

In der vergangenen Runde, beim Sieg gegen Klingenbach machte Lehrner seine Sache recht gut. Bei den beiden Gegentoren war er chancenlos. Auch der dritte Keeper, Klaus Mayrhofer, zeigte sein Talent. Er stand nach Wesselys Verletzung gegen Stinatz zwischen den Pfosten.

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