Erstellt am 06. Juli 2011, 00:00

Johnny Mertl in Übersee. FUSSBALL / Der Ritzinger Johannes Mertl geht in die USA und spricht über seine Pläne rund um die Lynn University in Florida.

VON DIETER DANK

BVZ: Sie werden den SC Ritzing für ein Jahr verlassen, um in den USA zu studieren. Wie kam es zu diesem Entschluss?

Johannes Mertl: Ein guter Freund ist dort bereits mitten im Studium. Dieser gab mir dann auch dazu den Gedankenanstoß.

BVZ: Werden Sie an der Lynn University in Florida auch Fußball spielen?

Mertl: Ja, da ich dem Fußballteam beitrete, entfallen für mich die Kosten für das MBA-Studium.

BVZ: Wie schätzen Sie den Universitätsfußball in den Vereinigten Staaten ein?

Mertl: Ich glaube das Niveau wird mit unserer österreichischen Regionalliga vergleichbar sein.

BVZ: Wie lange werden Sie Ihrem Stammverein, dem SC Vinea Ritzing, fehlen?

Mertl: Das Studium dauert drei Mal vier Monate. Dadurch werde ich in Summe eineinhalb Jahre nicht zur Verfügung stehen.

BVZ: Die Kooperation mit dem SC Unterfrauenhaid ist nun fixiert. Was halten Sie von der neuen Ritzinger Fußballehe?

Mertl: Ich denke die Vereinigung ist aufgrund des Spielermangels beider Vereine positiv zu sehen. Nur sollte die Kooperation mehr Erfolg bringen als die vorangegangene mit Lackendorf.

BVZ: Werden Sie nach Ihrer Rückkehr wieder für den SC Ritzing auflaufen?

Mertl: Es ist auf jeden Fall von meiner Seite aus geplant. Aber da ich doch eine sehr lange Zeit weg sein werde, ist es jetzt noch zu früh, um hier eine klare Definierung abgeben zu können.

BVZ: Was trauen Sie Ritzing in der kommenden Saison zu?

Mertl: Ich denke so ähnliches wie in der Vorjahressaison. Trainer Franz Ponweiser wird wieder eine schlagkräftige Mannschaft für die Regionalliga formen.

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