Erstellt am 02. März 2016, 10:51

von Dietmar Heger

Karoline Kurz erst im Endspiel gestoppt. Der Siegeszug der Oberpullendorferin endete in Wolfsberg erst im Finale gegen Marlies Szupper.

Stark. Karoline Kurz zog in Wolfsberg ins Finale der Österreichischen Hallenmeisterschaften ein.  |  NOEN, zVg

Dass die Form stimmt, wusste man schon vor dem Start in die Österreichischen Hallenmeisterschaften, die in der Vorwoche in Wolfsberg über die Bühne gingen. Doch den Einzug ins Finale des wichtigsten nationalen Turniers des Jahres kann man trotzdem nicht voraussetzen. Zumal bei den internationalen Auftritten im Vorfeld der Meisterschaften zwar das Spiel der Rechtshänderin ganz gut funktionierte, jedoch die Ergebnisse nicht immer passten. Es scheiterte gegen Topspielerinnen zumeist an Kleinigkeiten.

Nicht so in Kärnten. Die Oberpullendorferin tankte mit zwei klaren Siegen zum Turnierauftakt reichlich Selbstvertrauen und bezwang im Viertelfinale nach hartem Kampf auch die starke Salzburgerin Betina Pirker mit 6:4 und 7:5. Der Erfolg von den Freiluftmeisterschaften 2014, als die Oberpullendorferin auf heimischer Anlage im Semifinale stand, war eingestellt. Es sollte aber noch besser kommen, denn mit der Tirolerin Jana Haid machte das BTV-Ass in der Runde der letzten Vier kurzen Prozess - 6:1 und 6:1.

Somit stand sie im Endspiel der Finalisten der letzten Freiluftmeisterschaften, Marlies Szupper, gegenüber. Die erfolgshungrige Niederösterreicherin war an diesem Tag aber zu stark. In zwei fast identischen Sätzen schaffte Szupper jeweils beim Stand von 3:2 das entscheidende Break. Die Folge - ein 2:6 und 2:6 nach einer Spielzeit von fast zwei Stunden. „Sie war an diesem Tag besser, die Niederlage fiel aber zu hoch aus. Das Spiel war umkämpft“, meinte eine enttäuschte Karo Kurz nach dem Endspiel. Viel Zeit zum Ärgern blieb aber nicht. Von Wolfsberg ging es direkt nach Antalya zum nächsten Turnier.