Erstellt am 22. Juli 2015, 09:57

von Jochen Schütz

Offener Kampf nach Bothazys Abschied. Peter Bothazy verließ den Klub überraschend. Nun dürfen sich die eigenen Spieler für seinen Platz qualifizieren.

Daumen hoch. Oskar Schmidt setzt auf einen heimische Spieler in der kommenden Saison.  |  NOEN, BVZ
Auf eine ruhige Übertrittszeit war der SKC Sonnensee Ritzing eingestellt. Man erklärte den Spielern der Superligamannschaft, dass man mit ihnen in die kommende Saison gehen möchte – kein Spieler äußerte Abschiedsgedanken.

Jedoch kam es zwei Tage vor Ende der Übertrittszeit anders. Ferencvaros Budapest meldete sich beim SKC Ritzing per Mail und teilte darin mit, dass Peter Bothazy bei ihnen einen Vertrag unterschrieben habe und Ritzing ihn daher freigeben solle. „Es kam für uns schon sehr überraschend. Menschlich bin ich von ihm schwer enttäuscht. Er hätte uns das auch persönlich sagen können. Vor allem der Zeitpunkt war für uns ganz bitter, da wir kaum noch Zeit zum Reagieren hatten“, erklärt Ritzings Oskar Schmidt. Kurzfristig wurden daher Testkandidaten geladen, von denen allerdings keiner entsprach.

Nun wird der Platz mit einem einheimischen Spieler nachbesetzt. Wer das sein wird, steht jedoch noch nicht fest. „Wir haben jetzt Vorbereitung und jeder hat die Möglichkeit, sich über die Trainingsbeteiligung und gute Vorbereitungsspiele für den freien Platz zu qualifizieren“, stellte Schmidt klar. Eines liegt jedoch nahe: Die Mission in der Superliga für die Ritzinger Mannschaft heißt auf jeden Fall Nichtabstieg. „Unser Ziel in der kommenden Saison ist in erster Linie, der Klassenerhalt. So ehrlich müssen wir schon sein, dass die kommende Saison eine schwere für uns wird“, weiß Schmidt. Zudem wartet in der ersten Runde mit Sankt Pölten gleich ein Titelkandidat.