Erstellt am 29. Juni 2011, 00:00

„Keine kleinen Brötchen“. FUSSBALL / Ex-Markt St. Martin-Coach Maurizio Zoccola spricht als Co-Trainer über den Ostliga-Aufstieg seiner Simmeringer.

VON OTTO GANSRIGLER

BVZ: Simmering hat die Wiener Stadtliga klar dominiert und ist souverän in die Regionalliga Ost aufgestiegen. Wie erklären Sie sich diese Überlegenheit?

Maurizio Zoccola: Die Trainingsarbeit unter Chefcoach Damir Canadi hat nahezu Profi-Charakter. Dazu war unser Kader sehr ausgeglichen. Wir verkrafteten die Ausfälle von Orman und Slawik. Am Ende konnten die Verfolger unser Tempo nicht mehr halten.

BVZ: Haben Sie vor der Saison, als Sie nach Simmering wechselten, damit gerechnet, dass hier etwas Großes entstehen könnte?

Zoccola: Wenn ich ehrlich bin, muss ich diese Frage mit einem Ja beantworten. Canadi geht nicht in die Wiener Stadtliga, um kleine Brötchen zu backen.

BVZ: Was hat Sie eigentlich dazu bewogen, einen Co-Trainer-Posten zu übernehmen?

Zoccola: Ich wollte sehen, wie jemand anderes an das Thema Fußball herangeht.

BVZ: Fast nichts wird dem Zufall überlassen. Gibt es Dinge, die sich für die Aufstiegssaison in der Ostliga ändern müssen?

Zoccola: Sportlich ist alles erstklassig. Wir werden Veränderungen herbeiführen, damit auch das Umfeld den Ansprüchen gerecht wird.

BVZ: Was waren für Sie die größten Veränderungen auf Trainerbasis im Hinblick auf Ihre frühere Trainertätigkeit?

Zoccola: In St. Martin wollte ich abwechslungsreich trainieren. In Simmering haben wir die Übungen oft wiederholt. Nur so können sie wirklich in Fleisch und Blut übergehen.

BVZ: Was konnten Sie von Cheftrainer Damir Canadi lernen?

Zoccola: In punkto Trainingssteuerung und Taktik versuche ich, mir die wichtigsten Erkenntnisse anzueignen.

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