Erstellt am 13. Februar 2013, 00:00

Keine Neueinkäufe bei den Nachbarn. 2. Liga Mitte / Der SV Antau und der SV 7023 Z-S-P verzichteten in der abgelaufenen Transferzeit darauf den Kader zu verstärken.

Antau-Techniker Günther Leeb hat abgespeckt und präsentiert sich wie in seinen besten Tagen.  |  NOEN
Von Christian Pöltl und Alfred Wagentristl

Während sich Schattendorf und Rohrbach als Großeinkäufer der Liga etablierten, beschritten die Vereine aus Antau und Zemendorf andere Wege. Dort verzichtete man durchwegs auf Neuverpflichtungen.

„Die Kontinuität hat bei uns im verein definitiv System. Klar ist es unser Konzept, auf junge, einheimische Spieler zu setzen. Nur sind wir auch in der glücklichen Lage, eine Vielzahl davon zu haben. Die Jungen ziehen alle mit. Zudem haben wir mit Günther Leeb, der augenscheinlich fitter ist als zu Beginn der Hinrunde, eine weitere Option in unseren Reihen“, erklärt Antau-Pressesprecher und Obmannstellvertreter Max Hergovits. Leeb soll künftig den Part des defensiven Mittelfeldspielers ausfüllen. Auch ZSP-Sektionsleiter Christian Haider schlägt in die gleiche Kerbe: „Wir haben mit dem aktuellen Kader die nötige Qualität, um unsere Ziele zu erreichen. Da brauchte es keine Neuen. Außerdem ist es das Ziel des Vereins, junge Spieler an die Kampfmannschaft heranzuführen. Somit wären personelle Experimente in jeglicher Form kontraproduktiv.“

Zudem attestieren beide Vereinsverantwortliche den auswärtigen Assen beider Teams die nötige Klasse. Ein Respektabstand zu den Abstiegsrängen fördert die personelle Gelassenheit zusätzlich.