Erstellt am 25. Mai 2016, 05:04

von Fritz Hauke und Dieter Dank

Kooperation zwischen Oberpetersdorf und Schwarzenbach. Der ASK Oberpetersdorf und der SC Schwarzenbach sind sich über eine Spielgemeinschaft in der kommenden Saison einig.

 |  NOEN, APA/Dietmar Stiplovsek

Der burgenländische 1. Klasse Mitte-Klub Oberpetersdorf und der niederösterreichische Gebietsliga Süd/Südost-Verein Schwarzenbach werden in der neuen Spielzeit einen gemeinsamen Weg in Form einer Spielgemeinschaft bestreiten.

„Unter den Klubs ist alles abgeklärt“, bestätigt Oberpetersdorf-Obmann Erich Schöll gegenüber der BVZ. Und so stellen sich die Beteiligten die „Ehe“ dann vor: Gespielt wird im Burgenland in der 1. Klasse Mitte. Auch eine Reservemannschaft soll hier gestellt werden.

In der niederösterreichischen Gebietsliga würde Schwarzenbach dann nicht mehr aufscheinen – nicht aber aus dem Ort verschwinden. Denn die Heimspiele sollen abwechselnd in Oberpetersdorf und Schwarzenbach ausgetragen werden.

In dieser Causa gibt es aber einen Haken: Denn es fehlt noch der Segen der beiden Landesverbände. „Da wir noch kein grünes Licht bekommen haben, drängt uns jetzt die Zeit“, weiß Schöll.

Schon in drei Wochen endet die laufende Meisterschaft und bis dahin müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden. „Zurzeit haben wir noch kein schriftliches Ansuchen von Seiten Schwarzenbachs erhalten“, informiert NÖFV-Vorstand Robert Ruzak.

Schwierige Gestaltung der Kaderplanung

Zudem muss ein eingereichter schriftlicher Antrag einer bundeslandübergreifenden Spielgemeinschaft mit einem Vorstandsbeschluss des niederösterreichischen Fußballverbandes besiegelt werden.

„Die nächste Sitzung ist aber erst am 24. Juni. Ich möchte mich jetzt noch nicht festlegen, ob wir im Zuge dieser so einer Spielgemeinschaft zustimmen werden“, hält sich Ruzak beide Varianten offen. Als nicht so einfach wird sich auch die personelle Situation erweisen.

„Denn wir können erst nach dem Okay der beiden Verbände den Spielerkader beziehungsweise den Trainerbereich fertigstellen“, merkt Schöll an. Aber nicht nur bei der Heimstätte soll das „Liebespaar“ in Zukunft gemeinsame Sache machen.

Ein Obmann aus Oberpetersdorf und ein Obmann aus Schwarzenbach sollen die neuen Vereinsoberhäupter werden. Betreffende Namen wollte Schöll aber noch nicht verlautbaren. Damit steht aber wohl fest, dass der langjährige Vereinsboss den nächsten Schritt in dieser Beziehung nicht mehr mitbestreiten wird.

„Diese Woche soll es definitiv eine Entscheidung geben, in welche Richtung es gehen wird“, meint Schwarzenbach-Coach Roman Waldherr abschließend.