Erstellt am 08. Dezember 2010, 00:00

Krebsler liefen im Regen. LAUFSPORT / Sechs Crazy Krebsler-Runner gingen bei nicht optimalen Wetterbedingungen an den Start in Florenz.

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VON JOCHEN SCHÜTZ

Am Freitag, dem 26. November um 8 Uhr war Treffpunkt, um die lange Reise nach Italien in Angriff zu nehmen und den letzten Marathon in der Saison 2010 zu laufen. Neun Mitglieder der Crazy Krebsler-Runners machten sich auf den Weg nach Florenz, um sich auf der 42,195 km langen Strecke noch einmal zu beweisen. Am Sonntag war es dann soweit: bei strömendem Regen, frischem Wind und vier Grad fiel um 9:18 Uhr endlich der Startschuss zum 27. Florenz Marathon. Durch festen Willen und in Anbetracht der Vorbereitungszeit konnten sich die CK-Runners überwinden, bei den wirklich unwirtlichen Wetterbedingungen den Marathon in Angriff zu nehmen.

„Schunerits und Pandur  knackten die drei Stunden“

Für Markus Schunerits war der Marathon in Florenz die Erfüllung seines großen Läuferzieles, die magische drei Stundenmarke zu unterbieten. Dieses Ziel erreichte er diesmal mit Leichtigkeit und konnte so eine neue persönliche Bestzeit von 2:56:45 Stunden erreichen. Als schnellster Krebs finishte Florian Pandur den Marathon in Florenz in der sehr beachtlichen Zeit von 2:52:16 Stunden bei für ihn subjektiv empfundenen sibirischen minus zehn Grad. Er war somit drittschnellster Österreicher. Martin Hofer machten die Wetterbedingungen und so manche „Stoffwechselprobleme“ zu schaffen und so war sein Lauf mit sehr vielen Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Trotzdem konnte aber auch er seinen schnellsten Marathon laufen und diesen mit 3:16:32 Stunden beenden.

In Florenz. Crazy Krebsler Markus Schunerits, Heribert Wieder, Rene Buchta, Martin Hofer, Florian Pandur (v.l.) und Richard Six (vorne) trafen beim Marathon auch ATV-Mann Meinrad Knapp (r.).