Erstellt am 26. September 2012, 00:00

Krumai ist weg. Fußball / In der 1. Klasse Mitte hat es den ersten Trainer erwischt: Meistermacher Raimund Krumai wurde durch Marcel Hulak ersetzt.

Von Otto Gansrigler

Am Wochenende gab es in der 1. Klasse Mitte den ersten Trainerwechsel der Saison. Im vergangenen Jahr wurde Raimund Krumai noch hochgelobt, da führte er den SC Dörfl zum Meistertitel in der 2. Klasse Mitte und stieg mit der Mannschaft auf.

Der Saisonstart  war noch erfolgreich

Auch zum Saisonstart gab es noch keine Probleme, denn gleich in der ersten Runde kam es zum ersten ortsinternen Derby gegen den SV Steinberg (das erste Derby im Meisterschaftsbetrieb seit 28 Jahren) – und die Krumai-Elf setzte sich durch. Danach ging es aber bergab. Die Erfolge blieben aus. Nun zog der Verein die Reißleine, nach acht Meisterschaftsrunden war Schluss. Zuletzt setzte es auswärts gegen Wiesen eine 1:3-Niederlage. „Eigentlich wollten wir erst in der spielfreien Woche entscheiden, doch in Wiesen hatten wir uns einen Punktezuwachs erhofft, der sich nicht einstellte. Nach einem kurzen Gespräch sind der Vorstand und Trainer Krumai zum Einvernehmen gekommen, dass eine Trennung für beide Seiten am besten wäre“, erklärte Dörfl-Obmann Kurt Putz.

Gleichzeitig unterstreicht er aber, dass alle in Dörfl wissen, was sie an Raimund Krumai hatten. Immerhin führte er das Team zum Titel. Ein neuer Mann ist bereits gefunden. Es handelt sich dabei um Marcel Hulak, einen alten Bekannten in der 1. Klasse Mitte, der zuletzt fünf Jahre lang Weppersdorf betreute. „Ich will die Mannschaft so schnell wie möglich aus den Abstiegsrängen führen. Nächste Runde sind wir spielfrei, damit habe ich Zeit, die Elf ohne Spieldruck kennenzulernen“, erklärte der Neo-Coach. Laut Obmann Putz ist er als reiner Coach eingeplant: „Wir werden ihn im Winter nicht als Spieler engagieren. Ich denke nämlich, dass ein Trainer von außen einfach besser dirigieren kann. Da muss er sich nicht auf seine eigene Leistung konzentrieren.“

„Wir hatten viel Pech. Ein kleiner Kader und viele Verletzte, da kann man keine Mannschaft formen“, so das abschließende Statement des scheidenden Trainers Raimund Krumai.