Erstellt am 27. Februar 2013, 00:00

Kujundzija wieder weg. Rauswurf / Der SC Ritzing trennte sich von seinem Winterneuzugang Luka Kujundzija. Der Kroate ist im Frühjahr zum Zuschauen verdammt.

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Von Didi Heger

Das Kapitel Luka Kujundzija und SC Ritzing ist schon wieder Geschichte. Der 25-jährige Kroate war mit seiner Rolle im Kader des Regionalligisten nicht zufrieden, tat seinen Unmut kund und wurde danach gekündigt. Manager Robert Hochstaffl sieht die Sache nüchtern: „Das Trainerteam und ich waren der Meinung, dass er die Anforderungen unserer sportlichen Ziele nicht erfüllen kann. Außerdem hat es disziplinäre Probleme mit ihm gegeben, die für das Klima in der Mannschaft nicht gut waren.“ Logische Folge war, dass man sich vom Offensivspieler trennt. „Der Vertrag mit dem Spieler wurde einvernehmlich aufgelöst, er kehrt nach Kroatien zurück.“

Für den breiten Ritzinger Kader ist der Abgang Kujundzijas kein Problem. Für den Spieler selbst allerdings schon. Weil der Kroate erst im Sommer nach Stinatz wechselte und von dort vor wenigen Wochen nach Ritzing weiterzog, ist ein weiterer Wechsel während dieser Spielzeit auch im Profibereich nicht mehr möglich.

Die Vorwürfe, dass Kujundzija nur Opfer einer verfehlten Einkaufspolitik, die am Ende sechs Legionäre für drei freie Plätze ausspuckte, sei, weist Hochstaffl dezidiert zurück: „Das ist aus der Luft gegriffen.“ Teammanager Norbert Hofer erläutert und stellt die Sache klar: „Die sportliche Leitung war mit seiner Leistung und auch mit seiner Einstellung nicht zufrieden. Auch nach einem Gespräch wurde es nicht besser. Er zeigte sich immer wieder unzufrieden.“ Bis eben Trainer Fuad Djulic und seiner Crew der Geduldsfaden riss.

Nach den Turbulenzen um den Kroaten soll nun wieder Ruhe einkehren, die Mission Ligaerhalt konzentriert weiterverfolgt werden. Im Moment stört nur das schlechte Wetter. Das Cupspiel gegen Heiligenkreuz musste ebenso abgesagt werden, wie die Tests gegen Wiener Neustadts II und Purbach.

Vereinslos. Der Kontrakt mit Luka Kujundzija wurde gelöst. Der Kroate kehrt in seine Heimat zurück.