Erstellt am 18. Mai 2011, 00:00

Lackenbach steigt auf. KEGELN / Der KSK Lackenbach schaffte den Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd. Relegationsgegner Kärnten trat nicht an.

Aufsteiger. Harald Kocsis, Sohn des WNBC-Präsidenten Ludwig Kocsis, war einer der Garanten für den Wiederaufstieg des KSK Lackenbach in die 2. Bundesliga Süd.  |  NOEN
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VON JOCHEN SCHÜTZ

Der KSK Lackenbach kehrt nach einigen Jahren Abstinenz in die 2. Bundesliga Süd zurück. Wie schon in der vergangenen Saison holten die Lackenbacher Kegler auch in der heurigen Meisterschaft den Titel in der Landesliga. In der vergangenen Saison scheiterten die Mittelburgenländer noch an der Relegationshürde. Vor dem letzten Durchgang hatten die Lackenbacher 70 Kegel Vorsprung, durch die Verletzung eines Spielers war der Polster und somit auch der mögliche Aufstieg dahin. „Heuer haben wir den Aufstieg ohne Relegation geschafft“, freute sich Lackenbach-Sportobmann Heinz Mally.

Der KSK hätte gegen den Kärntner Landesligameister Relegation spielen müssen, doch der Gegner zog zurück und so steigt Lackenbach kampflos auf. „Nach knapp fünf Jahren kehren wir in die 2. Bundesliga zurück. Den Erfolg widmen wir unseren verstorbenen Teamkollegen Herbert Pantzer jun. und Gerti Pantzer sowie unserem verstorbenen Obmann Hans-Peter Spenger“, führt Mally weiter aus.

Das Meisterteam der Lackenbacher bestand aus Harald Kocsis, dem Sohn des WNBC-Präsidenten Ludwig Kocsis, Thomas Baumgartner, Alexander Ribits, Paul Wohlmuth und den beiden tschechischen Legionären Michal Kratochvil und Jaroslav Sedlar. Bei Ausfällen in der Stammformation standen ersatzweise Siegfried Brezovits, Felix Karenits oder Heinz Mally ihren Mann. Noch ist nicht gewiss, wie die Mannschaft für die kommende Saison aussehen wird. „Ich habe zwei Wunschkandidaten. Die Namen werde ich aber noch nicht nennen, da ich mitten in den Verhandlungen stehe“, gibt Mally einen Ausblick in die Zukunft.