Erstellt am 14. Mai 2014, 00:00

von Michael Heger

Lizenz nicht nötig. Regionalliga Ost / Der SC Ritzing verzichtet auf einen Protest gegen die verwehrte Bundesliga-Lizenz – weil es auch sportlich nicht reichte.

Entscheidung. Ritzing-Manager Robert Hochstaffl entschied sich gegen einen Protest bei der Bundesliga.  |  NOEN
Zum angekündigten Protest des SC Ritzing gegen die Entscheidung der Bundesliga, den Mittelburgenländern die Lizenz in erster Instanz aufgrund einiger Formalfehler zu verweigern, wird es nicht kommen. Manager Robert Hochstaffl und Vereinsboss Harald Reißner verzichten nach der Niederlage gegen die Austria Amateure aufgrund der sportlichen Aussichtslosigkeit auf den Meistertitel darauf.

Volle Konzentration auf die nächste Saison

Manager Robert Hochstaffl dazu: „Der Kampf um den Relegationsplatz ist verloren. So realistisch muss man schon sein. Ein Protest ist mit erheblichen Kosten verbunden. Es ist besser, dieses Geld bleibt im Verein.“ Dieser wird aktuell für die nächste Saison aufgestellt. „Wir wollen uns kontinuierlich verbessern, werden daher an einigen Positionen Änderungen vornehmen“, erklärt Hochstaffl.

Der Spanier Gabriel Lopez und Winter-Neuerwerbung Daniel Brauneis stehen schon auf der Abgangsseite. „Lopez möchte von sich aus nach Spanien zurückkehren und bei Brauneis läuft die Karenzierung im Sommer aus“, führt Hochstaffl aus. Auch Torhüter Nikola Kovacevic spielt in den Planungen des Tabellenvierten keine Rolle mehr: „Sein Vertrag läuft aus und wird auch nicht verlängert.“

Lizenzerfahrung soll genutzt werden

In Sachen Lizenz will der Verein aus dem erstmaligen Ansuchen lernen. „Wir haben nun genügend Zeit, um diese Formalfehler auszumerzen. Im nächsten Jahr wird es keine lizenztechnischen Fehler mehr geben“, kündigt Hochstaffl an.

Es wartet also trotz der anstehenden Sommerpause viel Arbeit auf den Manager. Eines möchte er trotz der kurz bemessenen Zeit nicht hinten anstellen: „Ich gratuliere dem FAC zur tollen Saison und drücke ihnen in der Relegation fest die Daumen.“