Erstellt am 24. November 2010, 00:00

„Mache Extra-Einheiten“. FUSSBALL / Horitschon-Offensivkraft Mario Seckel will mit einem Privattrainer zu seiner alten Klasse zurückfinden.

VON OTTO GANSRIGLER

BVZ: Wie kann man das erste Halbjahr Ihres Engagements in Horitschon zusammenfassen?

Mario Seckel: Mit dem Start muss man zufrieden sein. Danach ist der Faden gerissen. Wir konnten nicht mehr an die starken Leistungen anknüpfen. Ich selbst kam nie auf Hochtouren.

BVZ: Sie spielten schon bei allen Aushängeschildern des Bezirks. Was ist beim ASK Horitschon anders?

Seckel: Die Vereinsführung ist ein Wahnsinn. Hier wird toll gearbeitet – echt ein Lob an alle Beteiligten. Das zeichnet Horitschon aus.

BVZ: Wie erklären Sie sich den Einbruch Ihrer Mannschaft in der zweiten Hälfte der Herbstsaison nach diesem tollen Start?

Seckel: Wir alle suchten nach Erklärungen und haben auf tolle Art und Weise mit dem Trainer und den Funktionären alles aufgearbeitet. Man muss auch sagen, dass uns in den letzten Spielen das Glück gefehlt hat. Die Mannschaft hat Potenzial.

BVZ: Sie haben selbst gemeint, dass Sie nie voll auf Touren kamen. Was werden Sie versuchen, um Ihr volles Potenzial abrufen zu können?

Seckel: Ich trainiere jetzt in der Pause mit einem Privattrainer in Wiener Neustadt, um meine Schwächen auszumerzen. Vielleicht lag es daran, dass ich von sieben beziehungsweise acht Trainingseinheiten pro Woche in Parndorf auf drei zurückgestiegen bin. Ich bin nun auch kein Profi mehr. Der Körper braucht seine Zeit, um sich umzustellen.

BVZ: Wie wird sich der ASK in der Frühjahrsmeisterschaft präsentieren? Wird es eine Rangverbesserung geben?

Seckel: Wir werden uns so präsentieren, wie wir die Herbstmeisterschaft angefangen haben, dann kommt die Rangverbesserung von selbst.