Erstellt am 31. August 2011, 00:00

Mertl vor Saisonauftakt. FUSSBALL / Der Ritzinger Johannes „Johnny“ Mertl rechnet sich gute Chancen auf ein Stammleiberl in seinem College-Team aus.

VON OTTO GANSRIGLER

Der Ritzinger Johannes „Johnny“ Mertl befindet sich derzeit aus Studiengründen in den USA. Er absolviert an der Lynn University in Südflorida einen Masterstudiengang. Das ist aber nicht alles, was Mertl dort im Schilde führt. Der Regionalliga-Kicker spielt auch für die Fighting Knights, die Fußballmannschaft der Universität.

Niveau ähnelt der  Regionalliga Ost

Der Mittelburgenländer steht in Florida jeden Tag zweimal für zwei Stunden am Trainingsplatz. „So gut war ich bisher noch nie in Schuss“, meinte Mertl dazu. Auf der Homepage findet man den ehemaligen Mittelfeldspieler unter seinem Spitznamen „Johnny“ und er wird in den Spielen die Nummer 15 tragen. „Der Trainer hat mich umfunktioniert. Ich spiele auf der Innenverteidiger-Position. Ich kämpfe mit fünf weiteren Spielern um den Stammplatz“, führt Mertl weiter aus. Der Ritzinger konnte aufgrund von Anmeldungsschwierigkeiten nur ein Preseason-Match (Vorbereitungsspiel) absolvieren, dennoch rechnet er sich gute Chancen auf einen Platz in der Startformation aus. „Im Training versuche ich, aufzuzeigen und mich zu empfehlen. Ich will zum Auftakt in Arkansas auf jeden Fall dabei sein“, gibt der Neo-Verteidiger seine Ziele Preis.

„Es ist schon eine  gewaltige Umstellung“

In der amerikanischen College-Liga wird ein wenig athletischer gespielt als in Österreich. Das ist bei 35 Grad im Schatten natürlich sehr kräfteraubend, deshalb gibt es bei den Auswechslungen eine andere Regelung als in Europa. „Es darf viel öfter getauscht werden und Spieler, die bereits ausgewechselt wurden, dürfen später auch wieder das Spielfeld betreten. Das ist schon eine gewaltige Umstellung“, so Mertl abschließend.

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