Erstellt am 20. Juli 2011, 00:00

Mika spielt auf Abwarten. FUSSBALL /  Ritzings Tomislav Mikanovic will wechseln und einen Profivertrag unterzeichnen bis 31. August bleibt Zeit.

VON OTTO GANSRIGLER

Defensivspieler Tomislav Mikanovic, der die Stronach-Akademie absolvierte und im vergangenen halben Jahr Bernd Kaintz in Ritzing adäquat ersetzte, steht nicht mehr im Kader des SC Vinea Ritzing/Unterfrauenhaid. Der Wiener Verteidiger ist zwar weiterhin bei den Ritzingern gemeldet, das soll sich aber bis spätestens 31. August wenn die Übertrittszeit für Profi-Mannschaften zu Ende geht, ändern. Mikanovic hat uns während der Übertrittszeit bekanntgegeben, dass er bis zum Schluss mit einer Zusage für unseren Verein warten wolle. Da war für uns das Thema endgültig vom Tisch. Wir haben uns anderwärtig umgesehen, erklärte Ritzing-Betreuer Franz Ponweiser. Der Kader der Ritzinger Ostliga-Truppe ist voll und umfasst 16 Feldspieler und drei Torleute. Für Mikanovic gibt es also keinen Platz mehr.

Austria Lustenau und  Kroatien stehen auf der Liste

Als möglichen Arbeitgeber verwies Mikanovic auf den österreichischen Erste Liga-Verein Austria Lustenau. Neben der Truppe aus Vorarlberg soll der in Wien wohnhafte Verteidiger auch bei einigen Topklubs aus der kroatischen ersten Liga auf der Einkaufsliste stehen. Es wird sich zeigen, ob Mika bis zum 31. August bei einem Profi-Klub unterkommt. Gelingt ihm das nicht, ist er weiterhin Ritzinger. Er kann bei uns mittrainieren, aber spielen wird er nicht. Nach einem halben Jahr hat er dann wieder die Möglichkeit, sich einen neuen Verein zu suchen, erklärte Ponweiser die Lage.

Übrigens: Dem Ritzinger Kader fehlten vergangene Woche noch zwei Spieler. Dieser wurde nun mit zwei Kickern von Kooperationsklub Unterfrauenhaid aufgefüllt. Der gleichgestellte ungarische Legionär Dominik Szemere und Eigengewächs David Lämmermeyer durften auch schon im Cup gegen die Mattersburg Amateure ran.

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