Erstellt am 29. Januar 2014, 23:59

von Martin Ivansich und Otto Gansrigler

Miriam Ziegler im Glück. Die Stoober Eiskunstläuferin fliegt am 5. Februar nach Russland, wo sie mit ihrem Partner Severin Kiefer im Paarlauf startet. Erwartungen? Der olympische Gedanke zählt.

Geschafft: Miriam Ziegler ist bei den Olympischen Spielen dabei.  |  NOEN, GEPA pictures/ Hans Oberlaender
Von Martin Ivansich und Otto Gansrigler

EISKUNSTLAUF / Seit Montag ist offiziell, was sich im Vorfeld bereits angekündigt hat: Miriam Ziegler und Severin Kiefer sind im Rahmen der Olympischen Spiele am 11. Februar beim Paar-Kurzprogramm in Sotschi dabei.

Französischer Quotenplatz wanderte nach Österreich

Aufgrund der nicht erfolgten Einbürgerung der Russin Daria Popova (sie wäre mit Bruno Massot für Frankreich gestartet) wandert der Quotenplatz nach Österreich, das Olympia-Limit hat das Duo bereits erbracht. „Wir haben schon bei der EM in Budapest mitbekommen, dass es sehr gut aussieht“, so Miriam Ziegler.

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„Am Montag hat uns der Verband endgültig grünes Licht gegeben“, atmete die 19-Jährige auf. „Die Freude war und ist natürlich riesig.“ Nach Vancouver 2010 ist Ziegler nun zum zweiten Mal bei Olympischen Spielen dabei, Kiefer feiert seine Premiere.

„Wollen Österreich so gut wie möglich vertreten"

Zieglers sportliche Erwartungen sind jedenfalls bescheiden: „Wir wollen Österreich so gut wie möglich vertreten. Unsere Ziele sind eng verbunden mit dem olympischen Gedanken. Was platzierungstechnisch möglich ist, ist eher schwer zu sagen. Eine Finalteilnahme der besten 16 Teams würde diesmal an eine Sensation grenzen.“