Erstellt am 18. Juni 2014, 13:27

von NÖN Redaktion

Mit allen mitgehalten. Coca-Cola-Cup 2014 / Die U12-Truppe der SpG Der Club erreichte beim Bundesfinale in Wien den elften Rang. Es war sogar mehr möglich.

Voller Einsatz. Tobias Bader (links) warf sich gegen die Jung-Rapidler in jeden möglichen Zweikampf. Luca Treiber (hinten) beobachtete das Geschehen.  |  NOEN, GEPA pictures

Schon im Vorjahr vertrat die SpG Der Club als eine von zwei burgenländischen Teams das Burgenland beim Bundesfinale des Coca-Cola-Cups. Die damalige U12-Truppe musste doch einiges an Lehrgeld bezahlen und landete letztendlich auf dem letzten Rang. „Auch wir Trainer haben aus dem Vorjahr gelernt“, gibt Coach Willi Leser zu.

 

x  |  NOEN, GEPA pictures/ M. Hoermandinger (GEPA pictures)

Nachdem man das Landesfinale auf der eigenen Anlage ausgetragen hatte und sich souverän wieder ins Endturnier spielte, fuhr man am vergangenen Wochenende topvorbereitet zum Endturnier in der Austria-Akademie. Mit dem SK Rapid, Wacker Innsbruck, NWM Kapfenberg und SAK 1914 bekam man prominente Gegner in Gruppe C gelost. Der Auftakt gegen Rapid ging mit 0:2 verloren, danach wurden gegen Kapfenberg und SAK 1914 immerhin vier Punkte eingefahren, welche vor dem letzten Gruppenspiel gegen Wacker Innsbruck alle Chancen auf ein Weiterkommen ermöglichten.

Die Leser-Truppe präsentierte sich auch spielstärker als der Gegner. Die Innsbrucker waren allerdings sehr effektiv und gewannen mit 1:0. Somit blieb für den Sonntag nur noch die Platzierungsrunde. „Das Viertelfinale wäre durchaus möglich gewesen“, berichtet Elternvertreterin Iris Treiber. Zufrieden ist man im Lager Spielgemeinschaft mit der Leistung der Jungs aber dennoch. „Wir zeigten einen klaren Aufwärtstrend“, sagt Co-Trainer Matthias Beiglböck. Am zweiten Turniertag musste sich Der Club nur noch Hartberg geschlagen geben. Gegen Stadlau (1:1) und Lichtenwörth (1:0) blieb man ungeschlagen, was am Ende den elften Rang bedeutete. Den Turniersieg holte sich übrigens Gruppensieger Rapid Wien.