Erstellt am 03. August 2011, 00:00

Mit harten Bandagen. FUSSBALL / Ostligist SC Ritzing/Unterfrauenhaid musste nach dem Testspiel gegen den ASV Draßburg zwei Verletzte beklagen.

VON OTTO GANSRIGLER

Der SC Ritzing verlor in der Transferzeit zehn Spieler, ersetzte diese aber durch zehn neue Kicker. Die Kadersituation galt eigentlich als ausgeglichen, wenn man das Vorjahr betrachtet, doch nun plagen die Mannschaft um Trainer Franz Ponweiser Verletzungssorgen. Mario Lösch erlitt schon im Cup-Qualifikationsspiel gegen die Mattersburg Amateure eine schwere Bänderüberdehnung. Er brennt zwar auf eine Rückkehr gegen seinen Ex-Klub. Das wird sich vermutlich aber nicht ausgehen, so Coach Franz Ponweiser. Marco Napiontek wird schon seit einiger Zeit von Knöchel-Problemen geplagt. Er versucht immer wieder sein Comeback zu geben, aber er ist immer zu früh dran. Auch vor dem Test gegen Draßburg musste er während des Aufwärmens passen. Er muss die Verletzung nun gründlich auskurieren, weiß Ponweiser.

Draßburg schaltete  zwei Ritzinger aus

Nach dem abschließenden Vorbereitungsspiel gegen Draßburg hat Ritzing zwei weitere Verletzte zu beklagen. Die Draßburger legten eine sehr harte Gangart an den Tag, wusste Ponweiser zu berichten. So muss der SC Ritzing nach dem Test gegen Draßburg etwa auf Abwehrchef und Leitwolf Marek Kausich verzichten. Der slowakische Legionär erlitt eine Muskelverletzung im Oberschenkel und fällt vermutlich zwei Wochen aus. Noch schlimmer erwischte es Neuzugang Jürgen Csandl. Er wurde von Draßburgs Elmir Hrustanbegovic so heftig umgemäht, dass er sich eine Gehirnerschütterung, eine Jochbeinprellung und eine Oberschenkelprellung zuzog. Er wird länger nicht mit von der Partie sein, so Ponweiser. Einen Lichtblick gibt es bei den Ritzingern aber auch. Tomas Horvath trainiert nach einer Knieverletzung bereits wieder mit und steht vermutlich im Kader gegen die SVM Amateure.

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