Erstellt am 03. September 2014, 08:08

von Dietmar Heger

Erster Pole folgte Sieg. Premieren-Erfolg / Florian Janits feierte im belgischen Zolder seinen ersten Sieg in der Formel Renault. Weitere sollen schon bald folgen.

 |  NOEN, zvg
Steinbergs-Motorsporttalent erlebte in Belgien ein Rennwochenende, wie man es sich öfters wünschen würde. „Ich habe mich schon bei den Trainings in der Vorwoche auf dieser Strecke sehr wohl gefühlt“, erzählt Janits. Sein Gefühl sollte ihn nicht trügen. Der Sechste der Gesamtwertung in der Formel Renault 1.6l dominierte beide Warm Ups und konnte somit voller Zuversicht ins Qualifying gehen.

Erste Poleposition der  Karriere beflügelte

Die Konkurrenz sah vom Schützling des Lechner Racing-Teams auch im Qualifying nur den Heckflügel. Somit durfte Janits zum ersten Mal in seiner Karriere von der ersten Startposition ins Rennen gehen. Was der Steinberger im ersten Rennen auch voll ausnutzte. Einen extrem starken Start später setzte sich Janits in der Folge immer weiter vom Feld ab und feierte schlussendlich einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. „Ein unbeschreibliches Gefühl auf dem Siegespodest ganz oben zu stehen“, berichtet Flo Janits.

Zahlreiche Interview- und Fototermine später stand noch ein zweites Rennen auf dem Programm. Janits ging aus der zweiten Startposition ins Rennen. Kupplungsprobleme verhinderten aber ein ganz perfektes Wochenende. „Die Kupplung hat sich angepickt. Daher fiel ich auf Rang vier zurück, konnte diesen dann auch halten,“ erzählt Janits.

Mit Selbstvertrauen  zur nächsten Station

Rang eins und vier in Zolder ermöglichten vor den letzten beiden Rennen der Saison einen Sprung in der Gesamtwertung auf Platz vier. Der Sprung auf das Podest scheint bei lediglich 11 Punkten Rückstand auf den Drittplatzierten vorprogrammiert. Denn mit Spa Francorchamps wartet Janits‘ Lieblingsstrecke als nächste Station. „Ich kann dort zweimal gewinnen“, strotzt der Zolder-Sieger vor Selbstvertrauen. Sieger. Der Steinberger Florian Janits durfte das erste Mal das Gefühl des Rennsiegers auskosten.