Erstellt am 24. November 2010, 00:00

„Nach zehn Jahren war die Luft etwas draußen“. 2. LIGA MITTE / Rudolf Pallisch trat nach zehn Jahren als Obmann des SV Markt Sankt Martin zurück, bleibt aber im Verein tätig.

VON MICHAEL HEGER

BVZ: Sie sind als Obmann zurückgetreten, wer wird Ihr Nachfolger?

Rudolf Pallisch: Der neue Obmann heißt Walter Kleindl, er war früher bereits im Verein tätig, kommt jetzt aber praktisch neu in den Vorstand.

BVZ: Was waren die Gründe für Ihren Rücktritt?

Pallisch: Ich habe das Amt vor zehn Jahren übernommen. In letzter Zeit habe ich gespürt, dass die Luft etwas draußen ist, außerdem habe ich vieles selbst gemacht. Diese Aufgaben gehören auf mehrere Schultern verteilt.

BVZ: War es einfach, einen Nachfolger zu finden?

Pallisch: Wir haben über dieses Thema schon länger diskutiert. Es ist nicht einfach, in einer kleinen Gemeinde wie Markt Sankt Martin jemanden zu finden, der ein solches Amt übernimmt, aber Walter Kleindl hat sich Gott sei Dank dafür entschieden. Erleichtert hat die ganze Situation, dass wir gut gewirtschaftet haben und ich den Verein mit einem Plus in der Kassa übergeben kann.

BVZ: Bleiben Sie dem Verein erhalten?

Pallisch: Ich bin zwar nicht mehr offiziell im Vorstand, werde mich aber auch in Zukunft um die sportlichen Belange, sprich Verpflichtung von Spielern, kümmern.

BVZ: Stichwort Mannschaft. Was sind die Ziele füs Frühjahr?

Pallisch: Wir wollen weiterhin vorne mitspielen. Die Mannschaft wird über den Winter wieder etwas verjüngt. Das wird auch in den kommenden Jahren so sein.

BVZ: Wie sieht längerfristig die sportliche Zukunft des Vereins aus?

Pallisch: Wie gesagt, wir wollen die Mannschaft Schritt für Schritt verjüngen. Noch können wir dies nicht mit eigenen Spielern bewerkstelligen, da diese noch zu jung sind. Mit Hermann Stocker ist jedoch bereits ein junger Spieler aus unserem Ort im Kader. Ihm und seinen Kollegen aus der U16 gehört die Zukunft.

BVZ: Wie sind Sie mit der Arbeit des neuen Trainers zufrieden?

Pallisch: Nikica Pavlek macht eine hervorragende Arbeit. Er hat einen guten Draht zu den jungen Spielern und forciert diese auch. So trainiert auch unsere U16 öfters mit der Kampfmannschaft, um die Jungs schneller an den Erwachsenenfußball heranzubringen.