Erstellt am 29. August 2012, 00:00

Nach dem Abspecken noch nicht konstant. 2. LIGA MITTE / St. Martin will durch eine Kaderverjüngung sein „graue Maus“-Image ablegen.

Einmaliger Jubel. Die neuformierte St. Martiner Truppe startete etwas holprig in die Saison. Philipp Juranich, Mario Juric und Hermann Stocker (v.l.) konnten bislang einzig gegen Aufsteiger Lockenhaus jubeln.  |  NOEN
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VON CHRISTIAN PÖLTL

Beim SV Markt St. Martin blieb in der Sommertranfserperiode wiedermal kein Stein auf dem anderen. Bezirksfußballer bleiben weiter rar, stattdessen wurde eine vom Namen her zwar sehr klangvolle, im Fußballburgenland aber nahezu gänzlich unbekannte Fußballerschar verpflichtet. Somit scheint die Pavlek-Elf zu Saisonbeginn mit einem Sieg, einem Remis und zwei Niederlagen im Selbstfindungsprozess zu stecken. „Wir sind spielerisch dabei. Generell sind wir überzeugt, dass wir in der Lage sind eine ähnliche Saisonleistung wie im Vorjahr zu bringen“, prognostiziert St. Martins Sektionsleiter Hermann Stocker.

Um wirtschaftliche Kalküle in den Vordergrund zu rücken, fährt dieser fort: „Wir haben den Kader preislich enorm abgespeckt, sind zudem jünger geworden. Natürlich bedarf das Ganze jetzt einer Portion Geduld.“ Speziell der aus Englands Northampton Town erworbene 18-jährige Marin Pozgain wusste bereits durch spielerische Klasse zu überzeugen. „Doch um Erfolg zu haben, müssen eben auch alle kämpfen“, fordert Stocker abschließend ein.