Erstellt am 09. März 2016, 10:00

von David Hellmann

Neue Besen kehren (scheinbar) besser. Sowohl Sigleß' Stefan Zwonarits wie auch Pilgersdorfs Johann Sommer feierte ein gelungenes Pflichtspiel-Debüt.

Achtungserfolg. Christian Toth (r.) und seine Pilgersdorfer Kollegen errangen gegen Bad Sauerbrunn ein 1:1-Unentschieden und bescherten Trainer Johann Sommer somit einen gelungenen Pflichtspiel-Einstand.  |  NOEN, zVg

265 Tage Leidenszeit sind vorbei. Denn Freitagabend konnte der SV Sigleß über den ersten Sieg seit Ende Juni jubeln. Dass es dabei just gegen Herbstmeister Lockenhaus klappte, ist umso erstaunlicher. „Sensationell“, so Trainer Stefan Zwonarits. „Wenn wir weiter so auftreten, bleiben wir zu 100 Prozent in der Liga.“ Denn spätestens jetzt sei bei jedem Einzelnen der Glaube zurück. Einziges Manko: „Wenn es so spannend weitergeht, werde ich mit jedem Spiel vier Jahre älter“, grinst der Coach. „Das nehme ich aber gerne in Kauf.“ Kein Wunder, denn einen schöneren Einstand hätte er sich nicht wünschen können.

In ähnlicher Form gilt dies wohl auch für Pilgersdorfs Johann Sommer. Denn es gibt bestimmt schlechtere Pflichtspiel-Debüts als ein Remis gegen Bad Sauerbrunn. „Ich bin zufrieden“, so Sommer. „Ein wirklich gelungenes Debüt, auf das man aufbauen kann.“Und so scheint sich ein altes Sprichwort wieder einmal zu bewahrheiten. Sie wissen schon, das mit dem neuen Besen und dem besser Kehren…