Erstellt am 02. November 2011, 00:00

Nicht mehr auf Eis gelegt. EISKUNSTLAUF / Die ehemalige Staatsmeisterin Miriam Ziegler aus Stoob hat wieder ihre Kufen für das Eis ausgepackt.

VON OTTO GANSRIGLER

Die junge Stoober Eiskunstläuferin Miriam Ziegler ist auf das Kunsteis zurückgekehrt. Nachdem sie sich im vergangenen Jahr, nach den Olympischen Spielen in Vancouver, eine Auszeit genommen hatte, packte sie nun wieder der Eifer. Es stehen einige Bewerbe auf dem Programm, für die sie sich mit Trainerin Eva Martinek vorbereitet.

Die ehemalige Eiskunstlaufstaatsmeisterin hat bis zur Jahreswende einen vollen Terminkalender. „Am vergangenen Wochenende hätte ich eigentlich bei einem Turnier der ISU (International Skating Union) in Nizza teilnehmen sollen“, gab die Eiskunstlaufrückkehrerin der BVZ zur Auskunft. Kurz vor der Abreise nach Frankreich verspürte Ziegler aber starke Schmerzen im linken Oberschenkel. „Ich wollte noch einen Orthopäden aufsuchen, um das Bein begutachten zu lassen. Aber es war klar, dass eine Teilnahme relativ unrealistisch war“, so die erste burgenländische Winterolympia-Teilnehmerin.

Heim-Turnier in Graz  soll einfach klappen

Auch wenn Ziegler nun den Bewerb in Nizza nicht wahrnehmen konnte, sind ihr neuer Eifer und ihre frisch gewonnene Motivation nicht gebrochen. An diesem Wochenende steigt quasi das Heim-ISU-Turnier in Graz. Da will die Stooberin auf jeden Fall mit von der Partie sein. „Graz muss einfach klappen. Ich hoffe, dass die Verletzung nicht so schlimm ist. Derzeit zwickt es aber schon gewaltig“, erklärte das burgenländische Eiskunstlauf-Aushängeschild.

Sollte sie das „Heimspiel“ aufgrund der Blessur verpassen, dann will sie sich ab 19. November beim ISU-Turnier im südtirolerischen Meran auf die noch anstehenden Staatsmeisterschaften vorbereiten. Um die österreichische Eiskunstlaufkrone wird am 17. und 18. Dezember in St. Pölten gekämpft.

TOP-THEMA