Erstellt am 17. April 2013, 00:00

Österreichs Nummer eins. Vienna City Marathon / Burgenlands Aushängeschild Natalia Steiger bezwang den 30. Lauf durch die Bundeshauptstadt als Elfte.

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Von Didi Heger

LAUFSPORT / Dieser elfte Rang im Gesamtklassement bedeutete auch die beste Platzierung einer österreichischen Läuferin bei der 30. Auflage des Vienna City Marathons. Die laufende Magistra aus Kroatisch Geresdorf hatte sich einen guten Plan zurechtgelegt. Sie sicherte sich von Beginn an einen Platz beim Begleitfahrzeug „1. Frau Österreich“ und konnte ihren Laufplan bis Kilometer 30 auch gut umsetzen.

Das warme Wetter  forderte seinen Tribut

„Ab Kilometer 30 bekam ich Blutblasen an den Füßen, wodurch ich das Tempo zurücknehmen musste. Außerdem machten mir die warmen Bedingungen, die in diesem Jahr erstmals herrschten, zu schaffen“, erzählt Steiger. Das LMB-Ass biss allerdings auf die Zähne und bezwang die 42,195 Kilometer schließlich in 2:57:43. „Aufgrund der bisher gelaufenen 2:53:00 habe ich schon zu Beginn alles riskiert. Doch ein Marathon ist sehr lange und die Rechnung geht nicht immer auf“, führt Burgenlands Paradeläuferin weiter aus.

Steigers Leistung ist umso höher einzuschätzen, zumal neben den Problemen während des Rennens schon in der Vorbereitung nicht alles nach Plan verlaufen war. „Das Training war heuer aufgrund des vielen Schnees gerade bei langen Trainingseinheiten schwer möglich, daher musste ich den Schwerpunkt auf kürzere Distanzen legen“, so Natalia Steiger.

Die angepeilte Zeit  war nicht zu schaffen

Aufgrund der schwierigen Bedingungen war die 2:50 Stunden-Marke in Wien nicht zu knacken. Trösten konnte sich Steiger allerdings neben dem Titel „Schnellste Österreicherin“ auch über Rang zwei in der Altersklasse weiblich 35. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben, denn im Herbst bietet sich beim Berlin-Marathon die nächste Chance für die schnelle Kroatisch Geresdorferin, die angepeilte Wunschmarke auch tatsächlich zu erlaufen.

Natalia Steiger machte beim Wienmarathon als schnellste Österreicherin Werbung für den LMB.