Erstellt am 16. März 2016, 10:01

von Dietmar Heger

Pürrer-Geschwister sorgten für Furore. Tobias kam beim U16-Heimspiel in Oberpullendorf ebenso im Semifinale, wie Schwester Anna in Villach.

Tobias und Anna Pürrer  |  NOEN, zVg

Tennishochburg Mittelburgenland. Nach Karoline Kurz, die bei den Hallen-Staatsmeisterschaften vor zwei Wochen bis ins Endspiel vordrang, sorgten nun auch Tobias und Anna Pürrer bei den nationalen Meisterschaften im Nachwuchsbereich für Furore. Das Geschwisterpaar spielte sich jeweils bis ins Semifinale vor.

Für Tobias lief sein „Heimspiel“ im Sport-Hotel-Kurz – er geht auch für den dort ansässigen Verein ins Rennen – blendend. Nach einem klaren Auftakterfolg gegen den Wiener Leon Roider wurden die Spiele zwar um einiges enger, doch Pürrer setzte sich weitere zweimal ohne Satzverlust durch und stand damit im Semifinale der U16-Meisterschaften.

„Das Viertelfinale war schon sehr schwer. Ich lag im ersten 0:3 und im zweiten 3:5 zurück“, berichtet der Kaisersdorfer. Trotzdem bog er den Wiener Robert Steinhauser noch mit 6:4 und 7:5. Im Halbfinale war dann gegen den topgesetzten Oberösterreicher Simon Traxler beim 3:6, 4:6 Endstation - trotzdem: eine tolle Gesamtleistung. Im Doppel drang Tobias mit dem Steirer Lukas Siedler bis ins Finale vor, wo dann das Tiroler Duo Julian Schubert und Sandro Kopp knapp mit 6:4, 6:4 die Nase vorne hatte.

Auf Siegeszug war auch Schwester Anna bei der U12 in Villach. Als Nummer eins eingestuft, wurde Pürrer ihrer Rolle lange mehr als gerecht. Nach drei Zwei-Satz-Siegen wartete in der Runde der letzten vier die Niederösterreicherin Claudia Gasparovic. Diese setzte sich dann mit 6:2 und 7:5 durch. Im Doppel zog Anna mit Partnerin Vanessa Huber (OÖTV) ins Endspiel ein. Dieses findet am Mittwoch statt.


Ergebnisse

Anna Pürrer:
1. Runde: Nathalie Gratzl (NÖTV) 6:2, 7:5; Achtelfinale: Laura Fuchs (VTV) 7:5, 7:5; Viertelfinale: Anna-Lena Ebster 6:4, 7:6 (TTV).

Tobias Pürrer:
1. Runde: Leon Roider (WTV) 6:1, 6:1; Achtelfinale: 6:4, 6:4 (OÖTV); Viertelfinale: Robert Steinhauser (WTV) 6:4, 7:5.