Erstellt am 21. September 2016, 10:00

von Michael Heger

Entwarnung bei Elias. Beim Ritzing-Innenverteidiger wurde zunächst eine längere Pause vermutet, am Montag gab es Entwarnung.

Am Ball. Daniel Wolf (vorne), hier gegen Austrias Jan Gassmann, darf sich auf die baldige Rückkehr von zwei routinierten Teamkollegen, die derzeit noch verletzt sind, freuen.  |  Bruno

Aufatmen im Lager des SC Ritzing. In einem eher unauffäligen Zweikampf während des Spiels in Mannsdorf verletzte sich Innenverteidiger Pavel Elias am Knöchel.

Der Tscheche hielt bis zum Spielende durch und unterzog sich in der letzten Woche in Wien einer eingehenden Untersuchung. Diese ergab einen Innenbandriss im Knöchel und Elias sollte operiert werden. Das Ende der Herbstsaison war für den Routinier somit klar.

Bänderriss erwies sich als Fehldiagnose

Am vergangenen Montag sollte er also in Innsbruck operiert werden, doch die abschließenden Untersuchungen ergaben ein ganz anderes Bild. Manager Robert Hochstaffl: „In Innsbruck wurde der Knöchel noch einmal untersucht und nur ein Bändereinriss diagnostiziert. Elias kann sofort wieder mit Individualtraining beginnen.“ Elias könnte bei optimalem Verlauf bereits in zwei Wochen wieder zur Verfügung stehen. Manager Hochstaffl sprach von einem „Schock“ bei dem Spieler - in diesem Fall ein positiver.

Ebenfalls schneller als erwartet könnte Mario Pollhammer in die Mannschaft zurückkehren. Nach seiner Knieverletzung aus dem Auftaktspiel bei der Vienna konnte er in der letzten Woche bereits wieder mit der Mannschaft trainieren. Trainer Stefan Rapp: „Er hat bereits vieles wieder mitgemacht, hat aber noch großen Rückstand.“

Ebenfalls angeschlagen ging Martin Steiner, der Ersatz für Pavel Elias, in das Spiel gegen die Austria Amateure. Er biss aber trotz einer Wadenverletzung auf die Zähne, musste jedoch in der Schlussphase mit Krämpfen ausgewechselt werden. Sein Einsatz gegen Stadlau ist noch fraglich.