Erstellt am 03. September 2014, 08:15

von Michael Heger

Nach der Serie geht es nach Mattersburg. Drei Spiele in Folge konnten die Ritzing-Kicker zuletzt gewinnen. In Mattersburg soll Sieg Nummer vier her.

Durchgesetzt. Jiri Lenko (l.) schirmte in dieser Situation den Ball geschickt gegen Schwechats Mario Töpel ab. Wie gegen Schwechat möchte der SC Ritzing auch beim SV Mattersburg voll punkten.  |  NOEN, zvg
Da war doch was in der letzten Saison. Das denkt man sich, wenn man an das Gastspiel des SC Ritzing bei den Mattersburg Amateuren denkt. Gemeint ist das letzte Aufeinandertreffen im Frühjahr, als die Mannen vom Sonnensee in Mattersburg ihre Titel-Ambitionen begraben mussten. Ebenfalls gleich war damals wie heute, dass das Spiel während der Länderspielpause stattfand und die Mattersburger damit die Möglichkeit hatten, Kaderspieler aus der Bundesliga-Truppe dazu zu holen. Diese Tatsache stellte auch Mattersburg-Trainer Heinz Griesmayer bereits in Aussicht.

Damals, beim 1:0-Sieg der Mattersburg-Fohlen, standen nicht weniger als sieben Profis im Team. Ritzing-Trainer Stefan Rapp bereitet dies etwas Kopfzerbrechen: „Wahrscheinlich hat die Mattersburg-Truppe am Freitag nicht viel mit der Truppe, die ich gegen Sollenau beobachtet habe, zu tun.“

Verwunderlich wäre es nicht, wenn die Grün-Weißen auf alle Asse zurückgreifen würden, die verfügbar sind – steht die zuletzt wieder stark verjüngte Truppe doch mit nur drei Punkten aus fünf Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Ritzing-Manager Robert Hochstaffl macht sich um die Namen in der Mattersburg-Aufstellung weniger Sorgen: „Unsere Mannschaft festigt sich immer mehr und hat jetzt auch drei Siege in Folge im Gepäck. Außerdem haben wir ja auch den einen oder anderen Spieler mit Bundesligaerfahrung im Kader.“ Trainer Stefan Rapp möchte sich mit einem Sieg revanchieren.

Der Kapitän könnte Ritzing fehlen 

Beim SC Ritzing sorgt man sich um den Einsatz von Kapitän und Abwehrchef Matej Miljatovic am Freitag. Den Routinier plagten nach dem Schwechat-Spiel mit Schmerzen am Schienbein und ließ sich daher anfang der Woche bei seinem Vertrauensarzt behandeln, fehlte somit beim Training. Ob sich ein Einsatz ausgehen wird, steht noch nicht fest. Ebenfalls nicht beim Training dabei waren Csaba Eröss, Mario Glogowatz und Stefan Bräuer. Während Eröss und Glogowatz aufgrund von Verletzungen individuell trainieren, weilt Bräuer seit Anfang der Woche beim Bundesheer und wird während der Grundausbildung des Öfteren fehlen.